Die ästhetische Dimension der Landesentwicklung in Bayern
Kolloquium zu Ehren von Herzog Franz von Bayern
'In der Alltagssprache bezeichnet der Begriff Ästhetik eine Verschönerung. Das griechische Wort aesthesis ist umfassender und bedeutet sinnliche und emotionale Wahrnehmung. Ende des 18. Jahrhunderts setzte eine Entwicklung ein, die das Ästhetische auf das Schöne verengt hat: Die Landschaftsplanung der englischen Gärten erweiterte den Begriff um das Charakteristische' das auf den Betrachter einen besonderen Eindruck macht." (Gernot Böhme, 2007). Das Kolloquium setzt hier an und fragt danach, inwiefern über die Jahrhunderte bei der Gestaltung Bayerns, seiner Dörfer und Städte, seiner Infrastrukturen und Landschaften eine ästhetische Dimension mitgedacht, erörtert oder gar geplant und realisiert, inwiefern zwischen Ästhetischem und Nichtästhetischem abgegrenzt, inwiefern in künstlerischen, literarisierten Darstellungen und Beschreibungen des Landes ästhetische Erfahrungen wiedergegeben, solche geschaffen bzw. gedeutet und welche Ziele damit verfolgt wurden
Cooperation
Zentralinstitut für Kunstgeschichte
per Mail an post@kbl.badw.de oder telefonisch unter +49 89 23031-1171/72 bis 15. Juni 2023
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