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Dr. Isabel Leicht

Ergebnisse der dritten Befragungsrunde Digitalisierung durch Corona? des bidt veröffentlicht:
Mit Beginn der Coronakrise hat die Verbreitung von Homeoffice in Deutschland deutlich zugenommen. Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) führte nach März und Juni 2020 im Februar 2021 die dritte repräsentative Kurzbefragung unter 1.564 erwachsenen Internetnutzerinnen und -nutzern in Deutschland unter Verwendung von Google Surveys durch. Die jüngste Befragung entstand vor dem Hintergrund der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Diese trat am 27. Januar 2021 in Kraft und betraf unter anderem Regelungen zur Kontaktreduktion in Betrieben, wie die Ausweitung von Homeoffice. Die Befragung wurde Anfang Februar 2021 durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen:
Im Zeitvergleich setzt sich die hohe Nutzung und Zufriedenheit auch in der dritten Befragungsrunde fort. „Vieles spricht dafür, dass die Arbeitswelt nach Corona eine andere sein wird als vor Beginn der Pandemie. Die Nutzung von Homeoffice wird nach der Pandemie wohl selbstverständlicher geworden und häufiger als vor der Pandemie möglich sein. Die hohe Zufriedenheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist die eine Seite, ein Umdenken auf der Arbeitgeberseite die andere“, so Roland A. Stürz, Leiter der Studie. „Durch Corona wird sich die Nutzung und Akzeptanz von Homeoffice nachhaltig verändern. Inzwischen erwägt die Mehrheit der deutschen Unternehmen, Homeoffice-Möglichkeiten auch künftig verstärkt anzubieten“, sagt Dietmar Harhoff, Direktor am Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation. Link zur Studie: Digitalisierung durch Corona? Homeoffice im Februar 2021 [verfügbar ab 02.03.2021 unter www.bidt.digital/studie-homeoffice3] Anhang: Infografik (pdf) Quellenangabe bei Verwendung der Grafiken bzw. der Daten:
bidt - Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation: Repräsentative Kurzbefragung von berufstätigen Internetnutzerinnen und -nutzern in Deutschland unter Nutzung von Google Surveys, März/Juni 2020 und Februar 2021. Autorinnen und Autoren der Studie:
Dr. Roland A. Stürz, Christian Stumpf, Antonia Schlude, Hannes Putfarken (alle bidt Think Tank), Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D. (bidt-Direktorium, Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb) Pressekontakt:
Margret Hornsteiner
Abteilungsleiterin Dialog
Tel.: +49 89 540 235 630
E-Mail: presse@bidt.digital Ansprechpartner zur Studie:
Dr. Roland A. Stürz
Abteilungsleiter Think Tank
Tel.: +49 89 540 235 620
E-Mail: roland.stuerz@bidt.digital Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) ist ein Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und trägt dazu bei, die Entwicklungen und Herausforderungen des digitalen Wandels besser zu verstehen und Zukunft im Dialog zu gestalten. Das Institut fördert herausragende interdisziplinäre Forschung und liefert als Think Tank Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft evidenzbasierte Empfehlungen. Das bidt fördert zudem den offenen Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft.