Traditionen und Transformationen. Strukturen und Perspektiven ländlicher Alltagskulturen
Workshop des Jungen Kollegs
Die ländlichen Regionen Europas durchlaufen aktuell eine grundlegende Transformation. Vor dem Hintergrund demographischer und infrastruktureller Veränderungen steht die zurückbleibende Bevölkerung vor der Herausforderung, sich innerhalb des Wandels neu zu orientieren. So entstehen – innerhalb traditionaler und administrativer Strukturen – neue ländliche Lebensformen und Identitäten, Arbeits- und Konsummuster, Mobilitäten und Familienentwürfe. Mediale Narrative, die den ländlichen Raum dramatisch als vom Untergang bedroht („Dorfsterben!“) oder als ungebrochene Idylle („Landlust“) zeichnen, verdecken dabei häufig die lebensweltliche Normalität der Akteure vor Ort. Die Tagung nimmt die Veränderungen in den ländlichen Regionen Mitteleuropas in den Blick. Sie diskutiert aus den Perspektiven der Europäischen Ethnologie, der Geschichtswissenschaft, der Humangeographie sowie der Politik Entwicklungen und exemplarische Einzelfälle. Die Leitfrage: Wie formiert sich heute ländliche Kultur und wer sind die Akteure und Medien hinter ihrer Transformation?
Vortragende
Dr. Manuel Trummer
Um Anmeldung bis zum 11. April wird gebeten
![[Translate to English:] [Translate to English:]](/fileadmin/_processed_/c/8/csm_header-veranstaltungen_6acd2b66d7.jpg)
