„Osteuropäisches" Bayern zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Erinnerung und Sichtbarmachung
Im Fokus des Workshops stehen Migrationsbewegungen aus Ostmitteleuropa nach Bayern. Wie haben diese Bewegungen die kulturelle Landschaft Bayerns mitgeprägt? Inwiefern ist dieses multikulturelle Erbe in Bayern sichtbar bzw. wie wird es sichtbar gemacht?
Programm:
Grußwort von Martin Schulze Wessel | LMU München, BAdW, Collegium Carolinum
Einführung von Svetlana Efimova | LMU München, Junges Kolleg der BAdW
Vorträge:
- Maria Kovalchuk | LMU München Geschichte von Migrationsbewegungen aus der Ukraine nach Bayern im 20.–21. Jh.
- Lucie Antošíková | Tschechische Akademie der Wissenschaften In München (wie) zu Hause. Literatur des tschechoslowakischen Exils in Deutschland
- Marie Brunová | Tschechische Akademie der Wissenschaften Reflexionen der Emigration von Jüdinnen und Juden aus der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg (nicht nur in den Ego-Dokumenten)
- Peter Hilkes | Ukrainische Freie Universität Ukrainische Diaspora in München: zwischen (Selbst-)Isolation und Partizipation. Aspekte aus historischer und aktueller Sicht
- Ina Valitskaya | Belarusische Gemeinschaft „Razam“ Belarusische Diaspora in München und das jährliche Festival „Minsk x Minga“
- Karolina Novinšćak | Münchner Stadtmuseum Bedeutung der Migrationsgeschichte für die Museumsarbeit
- Zuzana Jürgens | Adalbert Stifter Verein – Kulturinstitut für die böhmischen Länder Der Adalbert Stifter Verein und der deutsch-tschechische Dialog Hinweis: Verpflegung während des Tages in der BAdW
Moderation:
- Renata Cornejo | J. E. Purkyně Universität in Ústi nad Labem
- Svetlana Efimova | LMU München, Junges Kolleg der BAdW
- Gertraude Zand | Universität Wien
Bayerisch-tschechische Sommerschule, 27.-31.07.2026: „Osteuropäisches" Bayern im 20.-21. Jahrhundert: Kulturelle und literarische Spuren von Migrationsbewegungen
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