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Medien und Journalistik und die Herausforderung durch „post-truth“

Podiumsdiskussion

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat „postfaktisch“ zum Wort des Jahres 2016 gewählt; Oxford Dictionaries entschied sich für „post-truth“. Diagnostiziert wird damit nicht nur, dass „fake news“ verbreitet werden und Populisten die angebliche „Lügenpresse“ attackieren, sondern auch, dass Experten pauschal verdächtigt werden, „gekauft“ zu sein. In der aufgeheizten Debatte werden die Wissenschaften ebenso wie der Journalismus in Frage gestellt, ja verspottet. Die Diskussion trifft beide in schwierigen Umbruchsphasen: Die Wissenschaften konkurrieren um öffentliche und private Gelder, arbeiten auch mit Wirtschaft und Politik zusammen, und doch verteidigen sie die Freiheit der Forschung. Zugleich müssen die traditionellen Massenmedien ihr Publikum im Internet finden. Beide Entwicklungen machen es für Wissenschaft und Journalismus zu einer besonderen Herausforderung, auf die Infragestellung durch „post-truth“ zu reagieren. Was können beide unternehmen, um Vertrauen wiederzugewinnen und der Infragestellung ihrer Autorität zu begegnen? Auf Einladung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt suchen Medienschaffende und Wissenschaftler gemeinsam nach Antworten auf die derzeitigen Probleme.

Cooperation

Universität Eichstätt

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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Start date

9. Jun 2017 17:00

Location

Katholische Universität Eichstätt-Ingoldstadt
Ostenstraße 26
85072 Eichstätt

Room

Holzersaal

Event Type

Öffentliche Veranstaltung

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