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Dr. Isabel Leicht


Ulrich L. Rohde verbindet in herausragender Weise Wissenschaft, Unternehmertum und konkrete Produktentwicklung. Als Pionier der Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik hat er sein Fachgebiet maßgeblich geprägt – mit mehr als 50 Patenten, zahlreichen wissenschaftlichen Aufsätzen und Fachbüchern. Seine frühen Arbeiten zu programmierbaren Funktechnologien nahmen wichtige Prinzipien des Software-Defined Radio vorweg. Seit 2013 Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, engagiert sich Ulrich L. Rohde seit vielen Jahren auf vielfältige Weise für die Akademie: Er fördert insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs im Jungen Kolleg und hat mit dem Karl-Heinz-Hoffmann-Preis sowie dem Bavarian Pioneer Award – Hightech-Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten, der durch die Ulrich L. Rohde Stiftung ermöglicht wurde, zwei bedeutende Auszeichnungen gestiftet, die exzellente Forschung sichtbar machen.
„Professor Rohde hat viele Türen geöffnet – in Unternehmen, an Universitäten, in Fachgesellschaften und für junge Talente. Seine Großzügigkeit zeigt sich dabei nicht allein in finanzieller Förderung, sondern auch darin, Erfahrung, Zeit und Vertrauen weiterzugeben. Vor diesem Hintergrund ist die Medaille Bene Merenti in Gold mehr als die Auszeichnung eines außerordentlichen Lebenswerks. Sie ist das sichtbare Zeichen der Dankbarkeit unserer Akademie: für einen Forscher von Weltrang und für einen Menschen, der seine Erfahrung, seine Möglichkeiten und sein Vertrauen in den Dienst der Wissenschaft und der kommenden Generationen stellt", so Akademiemitglied Gerhard Kramer (Technische Universität München) in seiner Würdigung.
Personen, die sich in besonderer Weise um die Akademie verdient gemacht haben, würdigt die Bayerische Akademie der Wissenschaften mit der Medaille Bene merenti in Gold, Silber oder Bronze. Die Auszeichnung wird seit dem 18. Jahrhundert verliehen und zählt zu den höchsten Ehrungen der Akademie.