„Dichter bin ich gar nicht“. Adalbert Stifters Briefe aus Linz
Im Revolutionsjahr 1848 übersiedelte Adalbert Stifter, nach der Publikation der Studien bereits ein bekannter Schriftsteller, von Wien nach Linz. Die Briefe aus den frühen Linzer Jahren erzählen von finanziellen Sorgen, Bemühungen um bezahlte Ämter, aber auch von Stifters hochmodernen Ideen zum Erziehungswesen. Vor allem aber vom Dasein als Schriftsteller zwischen Demutsgesten und künstlerischem Selbstbewusstsein.
Anlässlich des neuerschienenen Bandes 11,2 der Historisch-Kritischen Gesamtausgabe (Briefe 1849–1853) spricht die Bandherausgeberin Petra-Maria Dallinger, Direktorin des Adalbert-Stifter-Instituts des Landes Oberösterreich/StifterHaus, über die Ausgabe, der Mitherausgeber Daniel Ehrmann über Briefkultur im 19. Jahrhundert, Sebastian Feicht liest ausgewählte Briefe und Helmut Brinda spielt Klavierstücke von Stifter-Zeitgenossen.
Die Historisch-Kritische Ausgabe der Werke und Briefe Adalbert Stifters ist ein Projekt der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins – Kulturinstitut für die böhmischen Länder, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, des Österreichischen Generalkonsulats in München und des Adalbert-Stifter-Instituts des Landes Oberösterreich.
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