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Wahrheit und Wissen in der digitalen Öffentlichkeit: Fachtagung

Fachtagung

Die Medienöffentlichkeit ist ein zentraler gesellschaftlicher Ort der Wahrheitsfindung und Wissensverbreitung. In vielen Krisendiagnosen wird die Digitalisierung als wichtige Ursache für die weite Verbreitung von Falschinformationen („fake news“), einen Verfall der Rationalität öffentlicher Kommunikation, die Erosion einer gemeinsamen Wissensbasis („echo chambers“) sowie den Verlust an Vertrauen in Journalismus und Wissenschaft als epistemische Autoritäten angeführt. In der öffentlichen Debatte über diese Themen ist zudem die Sorge verbreitet, dass neue Manipulationstechniken eine erhebliche Gefahr für die Meinungsbildung darstellen und wir den Beginn eines „postfaktischen Zeitalters“ erleben. Inwiefern diese Diagnosen zutreffen, soll in der Veranstaltung kritisch geprüft werden. Dafür werden empirische Studien präsentiert, und die oft vage verwendeten Begriffe und impliziten Vorannahmen sollen theoretisch geschärft werden.

Vortragende

Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. Christoph Neuberger (Co-Sprecher der Arbeitsgruppe „Faktizität der Welt“, LMU München); Grußwort: Prof. Dr. Thomas Hess (Mitglied im Direktorium des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation, LMU München); Alexander Sängerlaub(Stiftung Neue Verantwortung, Berlin); Prof. Dr. Oliver Quiring (Johannes Gutenberg-Universität Mainz); Prof. Dr. Simon Hegelich (TU München)

Anmeldung erforderlich bis 21.2.19

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Termin

28. Feb. 2019 14:00 Uhr

Ort

Bayerische Akademie der Wissenschaften
Alfons-Goppel-Straße 11
80539 München

Raum

Sitzungssaal 2, 1. Stock

Veranstalter

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Faktizität der Welt“ und des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Veranstaltungstyp

Wissenschaftliche Veranstaltung

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