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Ad hoc-Arbeitsgruppen

Die auf drei Jahre angelegten Ad hoc-Arbeitsgruppen der BAdW bearbeiten gesellschaftlich, politisch und wissenschaftlich relevante Zukunftsthemen. In Veranstaltungen vernetzen sie unterschiedliche Akteure des Gesellschaft, durch multimediale Formate und Positionspapiere bringen sie die Perspektive der Wissenschaft in aktuellen Debatten ein.

Neoimperialismus als Herausforderung der Gegenwart

Die Ad hoc-AG „Neoimperialismus als Herausforderung der Gegenwart“ analysiert die neoimperialen Strategien Russlands, Chinas und der USA vor dem Hintergrund einer erschütterten internationalen Ordnung. Sie untersucht Prestigestreben, Mächtekonkurrenz und imperiale Selbstentwürfe sowie die historischen Narrative, mit denen Herrschaft und Expansion legitimiert werden. Methodisch verbindet sie vergleichende, interdisziplinäre Forschung mit strukturierten Dialogformaten mit Parlamentariern. Ziel ist die politiknahe Forschung und ein direkter Transfer von Forschungsergebnissen in Politik und Öffentlichkeit.

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Abgeschlossene Ad hoc-Arbeitsgruppen:

Künstliche Intelligenz in der Medizin

Die rasanten Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz eröffnen der Medizin neue Horizonte. Die Ad-hoc Arbeitsgruppe „KI in der Medizin“ vernetzte Akteure aus Wissenschaft, Politik, Gesundheitswesen und Wirtschaft, um dieses zukunftsweisende Thema in Bayern voranzutreiben und legte mehrere Handlungsempfehlungen vor.

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Judentum in Bayern

Aufbauend auf früheren Forschungen zu Juden in München, in Franken, in Schwaben und in der Oberpfalz vermittelte die Ad hoc-Arbeitsgruppe „Judentum in Bayern“ ein breitangelegtes Bild jüdischen Lebens in Bayern bis in die Gegenwart, durch öffentliche Vorträge, Podcasts und Filme bzw. Video-Interviews sowie Podiumsdiskussionen sowie eine interaktive Karte.

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Zukunftswerte

Die Ad hoc-Arbeitsgruppe „Zukunftswerte“ widmete sich zentralen gesellschaftlichen Werten, die vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt sind, z. B. durch Digitalisierung und soziale Medien, Nationalismus und Populismus, durch Migration sowie die Infragestellung oder den Bedeutungsverlust wertstiftender Institutionen. Drei Paare von Werten standen im Mittelpunkt und wurden als Spannungsfelder analysiert: Freiheit und Sicherheit, Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse sowie Multikulturalität und Identität.

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Faktizität der Welt

Die Ad hoc-Arbeitsgruppe „Faktizität der Welt“ griff die Diskussion über „post-truth politics“ auf. Das oftmals bewusste Leugnen der Realität im politischen Diskurs fordert die Wissenschaft genauso heraus wie der nur fahrlässige Umgang mit Wahrheiten. Vor diesem Hintergrund machte die Arbeitsgruppe die Methoden einer kritischen, auf beständige Revision aller Wissensstände bedachten Forschung transparent und durchleuchtete deren Bedeutung für gesellschaftliche Gestaltungs- und Transformationsprozesse.

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Islam in Bayern

Die Ad hoc-Arbeitsgruppe untersuchte die Lebenswelten von Muslimen in Bayern und legte dabei einen Fokus auf Religion. Zugleich war sie unter Berücksichtigung multipler Identitäten und migrationsbedingter Gegenstände bzw. Probleme wie Sprachkompetenz, Bildung, ethnische Besonderheiten und Konflikte, Kommunikationskulturen, allgemeine gesellschaftliche Debatte mit Rückwirkungen auf muslimische Gemeinschaften etc. breit angelegt. Die aus der AG hervorgegangene Studie war die erste dieser Art in einem deutschen Flächenland.

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