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Archäologische Untersuchungen und Ausgrabungen zur antiken Urbanität
Die Urbanisierung war der Schrittmacher der antiken Zivilisation. In den Städten des Altertums entstanden neue Formen des Zusammenlebens, komplexe Rechts-, Wirtschafts- und Herrschaftsstrukturen sowie aufwendige Lebensstile. Das Vorhaben untersucht die materiellen Hinterlassenschaften von Städten der griechischen und römischen Antike, etwa in Pompeji, Selinunt, Apollonia oder Terracina, vernetzt Institutionen und erprobt neue interdisziplinäre Methoden.

Bayerisches Wörterbuch
Das Bayerische Wörterbuch erforscht und dokumentiert den Wortschatz der Dialekte Altbayerns (Ober- und Niederbayern, Oberpfalz) vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart. Es berücksichtigt dabei sowohl die literarische Überlieferung seit ihren Anfängen im 8. Jahrhundert als auch die heute gesprochenen Mundarten, die mit modernen Methoden der Citizen Science erfasst werden. Das Wörterbuch gibt Auskunft zu Grammatik, Alter, geographischer Verbreitung, Häufigkeit, Lautung und Herkunft eines Wortes.

Bayerns Dialekte Online
Bayerns Dialekte Online (BDO) ist die zentrale Online-Plattform der drei bayerischen Dialektwörterbücher der BAdW: des Bayerischen Wörterbuchs, des Fränkischen Wörterbuchs und des Dialektologischen Informationssystems von Bayerisch-Schwaben. Die Datenbank bündelt deren Forschungsergebnisse und stellt Wörterbuchartikel sowie Forschungsdaten in einem frei zugänglichen Online-Tool mit umfangreichen Recherchemöglichkeiten bereit.

Biblia Arabica
Das Projekt widmet sich der umfassenden Erforschung der arabischen Übersetzungen der Hebräischen Bibel/des Alten Testaments. Diese Texte sind ein zentrales Zeugnis des geteilten kulturellen Erbes jüdischer, christlicher und muslimischer Gemeinschaften des Nahen Ostens. Mit digitalen Methoden werden rund 8.200 Handschriften identifiziert, beschrieben und in Auswahl anhand von Editionen und englischen Übersetzungen digital zugänglich gemacht.

Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland
Decken- und Wandmalereien prägten barocke Innenräume wie kaum ein anderes Gestaltungsmittel. In Schlössern, Kirchen, Festsälen oder Bibliotheken entfaltete sie zwischen 1550 und 1800 eine erstaunliche Vielfalt und Innovationskraft. Das Vorhaben erforscht die rund 4.000 erhaltenen und rekonstruierbaren Malereien auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland. Die Ergebnisse werden mit innovativen Digitaltechniken in einer Online-Datenbank zugänglich gemacht.

Corpus Vasorum Antiquorum
Antike griechische Keramik ist eine Geschichtsquelle besonderer Art: Gefäßformen, Bilder und Inschriften geben vielfältige Informationen über die Lebenswelt. Sie sind neben der schriftlichen Überlieferung eine der wichtigsten Grundlagen für unser Wissen über die Antike. Das internationale Corpus Vasorum Antiquorum erschließt die bemalte antike griechische Keramik aus Museen und Sammlungen weltweit nach einheitlichen Standards und macht sie in einer Online-Datenbank zugänglich.

Deutsche Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit
Inschriften sind Texte auf vermeintlich dauerhaftem Material wie Stein, Holz, Metall, Textil und Glas. Sie geben Zeugnis von historischen Ereignissen und Personen, die in anderen Schriftquellen kaum überliefert sind. Das Projekt erschließt die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften Bayerns in einer Edition. Sie umfasst die Transkription der teils schwer lesbaren Texte, ggf. eine Übersetzung sowie eine Objektbeschreibung, historische Einordnung und Kommentierung.
Deutscher Kolonialismus auf den Philippinen
Die Sammlung des Apothekers Heinrich Rothdauscher (1851–1937) gehört zu den ältesten Philippinenbeständen in deutschen Museen. Sie umfasst 112 sensible Ritual-, Kult- und Alltagsgegenstände, die heute im Museum Fünf Kontinente in München verwahrt werden. In Kooperation mit den Herkunftsgesellschaften und philippinischen Forschenden macht das Projekt die Erwerbungsgeschichte der Sammlung transparent: durch eine digitalen Textedition zentraler Quellen, die vollständige fotografische Dokumentation sowie 3D-Scans ausgewählter Objekte.

Digital Nuremberg Military Tribunals
Das Projekt macht die umfangreichen Akten der Nürnberger Nachfolgeprozesse (1946–1949) digital zugänglich. Es verbindet (rechts-)historische Grundlagenforschung mit Methoden der Digital Humanities, Künstlicher Intelligenz und Natural Language Processing. Ziel ist es, den internationalen Zugang zu einem Schlüsselkapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte zu fördern und neue Impulse für die Forschung zum Völkerstrafrecht und zur Aufarbeitung der NS-Verbrechen zu geben.

Erdmessung und Glaziologie
In dem Projekt arbeiten Forschende aus der Geodäsie, Geophysik und Meteorologie zusammen, um Gletscher als wichtige Klimaindikatoren zu untersuchen und ihre Rolle im kontinentalen Wasserkreislauf sowie ihre Wechselwirkung mit der festen Erde zu verstehen. Neben Langzeitmessungen am Vernagtferner im Ötztal finden Norwegen, Island, im Pamir sowie im Karakorum Forschungen statt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beobachtung geodynamischer Prozesse mit Methoden der Satellitengeodäsie.

Formierung Europas durch Überwindung der Spaltung im 12. Jahrhundert
Das Alexandrinische Schisma (1159–1177) war die schwerste Zerreißprobe in der Formierungsphase des hochmittelalterlichen Europas. Das Projekt „Die Formierung Europas durch Überwindung der Spaltung im 12. Jahrhundert“ untersucht Verlauf und Mechanismen dieser Spaltung und nutzt sie als Modell- und Vergleichsfall, um übergeordnete Fragen nach Spaltung, Eskalation und Krisenbewältigung zu analysieren.

Forum Ökologie
Das Forum Ökologie setzt sich aus Expertinnen und Experten der Umweltforschung zusammen. Es dient der Vermittlung ökologischer Forschungsthemen und -ergebnisse in die Gesellschaft, diskutiert interdisziplinär aktuelle Fragen der Ökologie, zeigt Lösungsansätze für aktuelle Probleme und Herausforderungen auf und berät regelmäßig Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung.

Forum Technologie
Technikwissenschaften begreifbar machen: Aufgabe des Forums Technologie – einem interdisziplinären Expertengremium – ist es, die Technikakzeptanz in Bayern zu fördern. Im Fokus stehen die MINT-Fächer: Ein bayernweites Schülerprogramm gibt Schülerinnen und Schülern der Oberstufe Einblicke in aktuelle technische Forschung. Symposien, die sich insbesondere an Lehrkräfte richten, vermitteln Impulse für den Unterricht.

Fränkisches Wörterbuch
Das Fränkische Wörterbuch sammelt, dokumentiert und beschreibt den gesamten mundartlichen Wortschatz Frankens in einer Online-Datenbank. Grundlage sind über 100.000 Fragebögen aus den Jahren 1927 bis 2001, die von der Redaktion semantisch, grammatisch und etymologisch ausgewertet werden.

Frühbuddhistische Handschriften aus Gandhāra
Gandhāra ist der alte Name für das Gebiet im Nordwesten Pakistans und den benachbarten Regionen Afghanistans. Es verdankte seinen einstigen Reichtum dem Fernhandel auf der Seidenstraße und spielte eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung des indischen Buddhismus nach Zentral- und Ostasien. Das Projekt bearbeitet und ediert die buddhistischen Handschriften, die seit den 1990er Jahren aus diesem Gebiet bekannt geworden sind.

Geodäsie
Die Deutsche Geodätische Kommission (DGK) vertritt die geodätische Forschung und universitäre Lehre in Deutschland. Zu ihren Aufgaben gehören die Koordinierung der Forschung, Beratung, Vertretung in internationalen Gremien sowie Öffentlichkeitsarbeit. Sie ist eng mit der Geodäsie in den Nachbarländern vernetzt. Ständige Gäste aus Verwaltung, Berufs- und Fachverbänden sorgen für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.

Geowissenschaftliche Hochdruckforschung
Der Beirat „Geowissenschaftliche Hochdruckforschung“ begleitet die wissenschaftliche Arbeit des Bayerischen Forschungsinstituts für Experimentelle Geochemie und Geophysik (Bayerisches Geoinstitut) an der Universität Bayreuth. Er wirkt bei Berufungen sowie Haushalts- und Strukturfragen beratend mit.

Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters
Das digitale Repertorium „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“ verzeichnet die erzählenden Quellen, die von ca. 750 bis 1519 im Gebiet des mittelalterlichen fränkischen und deutschen Reiches entstanden sind oder die deutsche mittelalterliche Geschichte betreffen. Das Verzeichnis enthält bislang über 5.300 Werke, darunter die „Carmina Burana“ oder die „Weltchronik“ des Otto von Freising, und ist digital verfügbar. Zur Website

Historisch-kritische Jean-Paul-Ausgabe
Der Schriftsteller Jean Paul (1763–1825) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Klassik – doch sein Werk ist bislang nicht vollständig erschlossen. Das Vorhaben „Sprachgitter digital: Die historisch-kritische Jean-Paul-Ausgabe“ erschließt sämtliche Teile seines Schaffens vom Manuskript bis zum Druckwerk und bildet die Vernetzungsmuster in Jean Pauls Werk in einer frei zugänglichen digitalen Publikation ab.
Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters
Der „Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters“ (KdiH) widmet sich der Text-Bild-Forschung. Rund 3.500 deutschsprachige Handschriften des Mittelalters werden nach inhaltlichen Kriterien in Stoffgruppen geordnet, dokumentiert und erläutert. Literarische, kulturwissenschaftliche und kunstgeschichtliche Aspekte werden analysiert, um das Zusammenspiel von Text und Bild in den Werken des Mittelalters zu verstehen.

Keilschriftartefakte Mesopotamiens - Cuneiform Artefacts of Iraq in Context
Die Hochkulturen zwischen Euphrat und Tigris gelten als Wiege der Menschheit, hier entstand vor 5.000 Jahren unter anderem die Schrift. Zentraler Teil dieses kulturellen Erbes sind rund 17.000 Keilschrifttafeln, die sich im Irak-Museum in Bagdad befinden. Sie werden in dem internationalen Projekt „Cuneiform Artefacts of Iraq in Context“ (CAIC) konserviert und restauriert sowie mit modernsten Technologien wie 3D-Fotografie und Künstlicher Intelligenz dokumentiert und erforscht.

Mittelalterliche Bibliothekskataloge Deutschlands und der Schweiz
Mit dem Untergang des Römischen Reiches gingen berühmte Bibliotheken der Antike wie die in Alexandria oder die römische Bibliotheca Palatina verloren. Erst im Mittelalter verbreitete sich die Lese- und Schreibkultur erneut, nun ausgehend von den Klöstern. Das Projekt erschließt systematisch alle Bibliothekskataloge, die bis ca. 1500 in Deutschland und der Schweiz entstanden und trägt dazu bei, das geistige Erbe des Mittelalters der Forschung zugänglich zu machen.
Mittellateinisches Wörterbuch
Das Mittellateinische Wörterbuch (MLW) ist das größte der nationalen Wörterbücher zur mittelalterlichen Latinität, die unter der Ägide der Union Académique Internationale entstehen. Es basiert auf den lateinischen Quellen, die vom 6. bis zum Ende des 13. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum entstanden und ediert vorliegen. Grundlage des Wörterbuches ist ein umfangreiches Zettelarchiv mit über einer Million Belege, die aus rund 4.000 Texten aller literarischen Gattungen, Fachtexte und Urkunden exzerpiert wurden.

Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters
Die „Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters“ (MTU) sind eine international renommierte Reihe der germanistischen Mittelalterforschung, die ausgewählte editorisch und methodisch-analytisch orientierte Arbeiten für die wissenschaftliche Öffentlichkeit bereitstellt. Als Forum für Publikationen zur Grundlagenforschung (Editionen, Untersuchungen zur Überlieferungs- und Textgeschichte, Standardrepertorien) liefert sie analytische Beiträge zur aktuellen Methodendiskussion anhand exemplarischer Untersuchungen.
Neue Potenziale für die digitale Lexikographie des Deutschen
Das Pilotprojekt verfolgt das Ziel, mit dem Aufbau einer zentralen Forschungsdatenbank die weitgehend verstreuten und heterogenen lexikographischen Datenbestände zum deutschen Wortschatz systematisch zu integrieren und für fortgeschrittene linguistische Analysen und moderne algorithmische Verfahren verfügbar zu machen.

Österreichischer Bibelübersetzer
Bereits 200 Jahre vor Martin Luther gab es eine deutsche Bibelübersetzung: Im 14. Jahrhundert schuf ein namentlich unbekannter Autor – nach dem Fundort der meisten Manuskripte als „Österreichischer Bibelübersetzer“ bezeichnet – eine kommentierte Fassung. Sie gilt als bedeutendste Leistung der mittelalterlichen Bibelübersetzung. Im Vorhaben entsteht eine kommentierte Edition dieser Werke in hybrider Form (gedruckt und digital).

Ptolemaeus Arabus et Latinus
Der Universalgelehrte Claudius Ptolemaeus (ca. 100–160) gilt als bedeutendster Vertreter des geozentrischen Weltbildes, seine bekanntesten Schriften sind der „Almagest“ und der „Tetrabiblos“. Das Projekt erschließt die arabischen und lateinischen Überlieferung seiner astronomischen und astrologischen Werke: durch Kataloge aller erhaltenen Handschriften, Editionen der ptolemäischen und pseudo-ptolemäischen Werke auf Arabisch und Lateinisch sowie der Kommentarliteratur. Hinzu kommen Forschungswerkzeuge und Studien.

Robert Schumanns Poetische Welt
Robert Schumanns (1810–1856) dichterisches, schriftstellerisches und musikalisches Werk steht exemplarisch für den musikästhetischen Diskurs des 19. Jahrhunderts. Das Projekt rekonstruiert diese „poetische Welt“ in einer historisch-kritischen Edition der Schriften, Dichtungen sowie Vokalkompositionen und verbindet editorisch-philologische Grundlagenforschung mit Musik- und Literaturwissenschaft sowie den Digital Humanities.

Rudolf Carnap Digital
Das Projekt „Rudolf Carnap Digital. Erarbeitung des Gesamtwerks in den Kontexten der Moderne: Wiener Kreis, Formale Philosophie, Emigration, Kalter Krieg“ erschließt und digitalisiert das vollständige Werk des Philosophen Rudolf Carnap (1891–1970): seine Schriften, Tagebücher und rund 10.000 Briefe. Ziel ist die Erarbeitung einer kritischen Gesamtausgabe sowie einer intellektuellen Biografie.

Schelling in München
Das Vorhaben erschließt den noch unedierten Nachlass des Philosophen Friedrich Wilhelm Joseph Schelling aus dessen Münchner Periode (1811–1841) und macht ihn in einer hybriden Edition zugänglich. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entstehungs- und Wirkungsgeschichte. Dadurch entsteht eine verlässliche Grundlage, um Schellings Denken und Wirken in seiner zeitlichen Genese nachvollziehbar zu machen.

Schriften des Johannes von Damaskus
Johannes von Damaskus (ca. 650–750 n. Chr.) gilt als letzter gemeinsamer griechischer Kirchenvater der Ost- und der Westkirche. Sein Werk umfasst die gesamte griechische Theologie am Ende ihrer großen Epoche und gilt als dogmatische Summe des orthodoxen Glaubens. In dem Vorhaben entsteht die erste kritische Gesamtedition seiner Werke.

Schwäbisches Wörterbuch
Das „Dialektologische Informationssystem von Bayerisch-Schwaben“ (DIBS) erforscht und dokumentiert die schwäbischen Dialekte im Regierungsbezirk Bayerisch-Schwaben, so wie sie im 20. Jahrhundert gesprochen wurden. Ziel ist es, den gesamten Wortschatz in Wortartikeln zu dokumentieren und zu beschreiben. Das Online-Wörterbuch ist frei zugänglich und bietet Informationen über die Bedeutungen, grammatischen Besonderheiten, geographische Verbreitung und Herkunft eines Wortes.

Steinerne Zeugen digital
Das Projekt macht die umfangreichen Akten der Nürnberger Nachfolgeprozesse (1946–1949) digital zugänglich. Es verbindet (rechts-)historische Grundlagenforschung mit Methoden der Digital Humanities, Künstlicher Intelligenz und Natural Language Processing. Ziel ist es, den internationalen Zugang zu einem Schlüsselkapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte zu fördern und neue Impulse für die Forschung zum Völkerstrafrecht und zur Aufarbeitung der NS-Verbrechen zu geben.

Thesaurus linguae Latinae
Der Thesaurus linguae Latinae ist das erste vollständige wissenschaftliche Wörterbuch des antiken Lateins von den Anfängen bis 600 n. Chr. Als einziges Lexikon weltweit berücksichtigt es nicht nur die klassische Latinität, sondern auch die spätantiken und christlichen Texte. In kritischer Sichtung und Interpretation von rund einer Million Belege entstehen die Lexikonartikel, aus denen die Geschichte der Bedeutungen und Gebrauchsweisen jedes Wortes abgelesen werden kann.

Tibetisches Wörterbuch
Das Wörterbuch der tibetischen Schriftsprache ist das erste wissenschaftliche Nachschlagewerk, das die historische Entwicklung des tibetischen Wortschatzes anhand von Textbelegen sichtbar macht. Das Korpus umfasst Werke aus allen Epochen der tibetischen Literatur, von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert, und schließt verschiedenster Gattungen ein, etwa alttibetische Inschriften, Geschichtswerke oder literarische und religiöse Schriften.

Urkunden Kaiser Friedrichs II.
Aufgabe des Projektes ist die Sammlung, Bearbeitung und Edition der mehr als 2.600 über ganz Europa verstreuten Urkunden des Stauferkaisers Friedrich II. (1194–1250). Damit leistet es einen Beitrag zur Rechts- und Verfassungsgeschichte insbesondere Deutschlands (im Sinne des Alten Reiches), Italiens und Südfrankreichs, zur allgemeinen Geschichte, zur Geschichte der Kanzlei- und Behördenstruktur sowie zur Entwicklung der lateinischen Sprache im 13. Jahrhundert.
Walter Burleys frühe Kommentare zur „Physik“ des Aristoteles
Die Kommentare des Philosophen Walter Burley (um 1275–1344) zur aristotelischen „Physik“ prägten im Spätmittelalter eine Universitätsdebatte, in der es unter anderem um den ontologischen Status zentraler Begriffe der aristotelischen Naturphilosophie wie Bewegung oder Zeit ging. In dem Projekt werden diese Kommentare erstmals kritisch ediert und online zugänglich gemacht, zusätzlich ist eine englische Übersetzung geplant.
Werke von Richard Strauss
Die „Kritische Ausgabe der Werke von Richard Strauss“ widmet sich sämtlichen Bühnen- und Orchesterwerken, Liedern und Gesängen sowie kammermusikalischen Werken des Komponisten Richard Strauss (1864–1949) mit modernen Methoden der historisch-kritischen Editionstechnik. Dabei entstehen neugesetzte Partituren mit Kritischem Apparat, die der Wissenschaft dienen und zugleich Eingang in die künstlerische Praxis finden.
Wissenschaftliche Software
Wissenschaftliche Software prägt seit Jahrzehnten die Forschung – von Simulationen bis zur Künstlichen Intelligenz. Doch bislang fehlt eine Strategie, um diese zentralen Zeugnisse digitaler Wissenschaft zu sammeln und zu erhalten. Das Projekt „Edition Wissenschaftliche Software (EWS). Wissenschaftshistorische und wissenschaftsphilosophische Forschung und Edition zur Softwaregeschichte der Digitalen Wissenschaften von 1950 bis 2010“ schließt diese Lücke: Es erschließt, dokumentiert und ediert historische Softwareprojekte verschiedener Disziplinen und macht sie über eine Online-Plattform zugänglich.

Wissensnetze in der mittelalterlichen Romania
Im Hoch- und Spätmittelalter übernahmen die Sprachen des romanischen Kulturraums wie Italienisch, Französisch oder Okzitanisch eine Vorreiterrolle in der Wissenschaftskommunikation. Sie prägten den kulturellen Austausch und bildeten eine Grundlage für die europäische Identität als Wissensgesellschaft. Das Vorhaben untersucht exemplarisch zwei der damaligen Wissensdomänen – Medizin und Recht – und kombiniert Methoden der Linguistik, Textphilologie und Wissenschaftsgeschichte mit Digital Humanities und Ontology Engineering.