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Zahlen und Fakten

Die wichtigsten Informationen über die Bayerische Akademie der Wissenschaften erhalten Sie in kompakter Form in unserem Flyer (e-paper, Download als PDF möglich).

Cover des Jahrbuchs 2020
ePaper des Jahrbuchs 2021

Jahresbericht

Im Jahrbuch der Akademie berichten die Forschungsprojekte von ihren Arbeitsfortschritten und Erkenntnissen. Es informiert zudem umfassend über die Aktivitäten, Publikationen und Veranstaltungen der Akademie, der Gelehrtengemeinschaft und des Jungen Kollegs und versammelt alle wichtigen Statistiken aus dem Berichtsjahr. Aktueller Jahrgang als ePaper, ältere Jahrgänge (Link).

Fakten der Vielfalt: Gelehrtengemeinschaft

In der Gelehrtengemeinschaft sind derzeit rund 14% der Mitglieder Frauen. Bei den außerordentlichen Mitgliedern (inklusive Jungem Kolleg) liegt die Frauenquote bei 60%. Sieht man sich nur das Junge Kolleg an, so beträgt die Frauenquote dort 58%. Der Akademie ist Vielfalt sowohl bei den Beschäftigten als auch unter den Gelehrten ein großes Anliegen, dies zeigt sich u.a. bei den Zuwahlen neuer Mitglieder: 2018 waren 45% der neuen Mitglieder Professorinnen, 2020 war die Hälfte der zugewählten Gelehrten weiblich, 2022 waren 77,7% der neu gewählten Mitglieder Professorinnen.

Mitgliederstatistik

Stand Dezember 2021

Ordentliche Mitglieder   Korrespondierende Mitglieder   Außerordentliche Mitglieder
Sektion I männlich 43   Sektion I männlich 31   Junges Kolleg männlich 7
  weiblich 8     weiblich 5     weiblich 10
  gesamt 51     gesamt 36     gesamt 17
Sektion II männlich 28   Sektion II männlich 8   Ehrenmitglieder   2
  weiblich 13     weiblich 4        
  gesamt 41     gesamt 12  

Außerordentliche Mitglieder

männlich 1
Sektion III männlich 53   Sektion III männlich 29     weiblich 2
  weiblich 3     weiblich 1     gesamt 3
  gesamt 56     gesamt 30        
Sektion IV männlich 40   Sektion IV männlich 22        
  weiblich 7     weiblich 2        
  gesamt 47     gesamt 24        

Fakten der Vielfalt: Beschäftigte

Die Beschäftigten der Akademie stammen aus rund 30 Ländern weltweit. Mehr als ein Viertel des wissenschaftlichen Personals sind Frauen (34%), unter den Verwaltungsangestellten sind es knapp die Hälfte (48%).

[Stand aller Zahlen: 12/2021]

Personalstatistik

Stand Dezember 2021

wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
männlich weiblich männlich weiblich
217 114 88 81
       
gesamt 331 gesamt 169

Finanzierung

Forschungsfinanzierung

Die Grundfinanzierung der Akademie trägt der Freistaat Bayern. Darüber hinaus stammt ein Großteil des jährlichen Akademiehaushaltes aus Drittmitteln, die die Akademie einwirbt, u. a. von der Europäischen Union, der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie verschiedenen Stiftungen.

Akademienprogramm

Der Großteil der Drittmittel stammt aus dem Akademienprogramm, das der Förderung langfristig angelegter Forschungsvorhaben mit einer Laufzeit von 12 bis maximal 25 Jahren dient. Das Programm wird seit 1979/80 von Bund und Ländern finanziert und ist mit derzeit über 68 Mio. Euro jährlich eines der bedeutendsten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik Deutschland. Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert und fördert Langzeitforschungen in der geisteswissenschaftlichen, aber auch in der sozialwissenschaftlichen Grundlagenforschung. Träger des Programms und zuständig für die Bearbeitung der Vorhaben sind die acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Akademien und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Innerhalb des Akademienprogramms bearbeiten ca. 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insgesamt 132 Projekte mit 191 Arbeitsstellen. Das Akademienprogramm umfasst ein Gesamtvolumen von 70,8 Millionen Euro (Stand: 2021). Die Bayerische Akademie der Wissenschaften ist mit 17 Projekten und insgesamt 18 Arbeitsstellen in Bayern und einem weiteren Bundesland (Hessen) an diesem Programm beteiligt. Sie erhielt 2020 8,5 Mio. Euro aus den Programmmitteln.

Akademiefonds

Der größte Teil des ehemals nicht unbeträchtlichen Akademievermögens, das aus Stiftungen und Legaten bestand, ging bei den Geldentwertungen im 20. Jahrhundert weitgehend verloren. Aus den Restbeständen wurden zwei Fonds gebildet, deren Erträge der Forschung dienen.

Haushalt (Stand Dezember 2021)

Staatszuschuss (Sach- und Personalmittel getrennt) Betrag      

Akademieverwaltung und Junges Kolleg

1.086.289      
Akademievorhaben 864.950      
Kommission für bayerische Landesgeschichte 463.900      
Walther Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung 990.000      
Leibniz-Rechenzentrum (mit Höchstleistungsrechner) 19.830.557      
Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation 3.318.785      
Staatliches Personal 20.665.600      
Landesmittel gesamt 47.220.081      
         
Drittmittel  Betrag      
Akademienprogramm 8.112.948      
Akademievorhaben 386.030   ­  
Kommission für bayerische Landesgeschichte 146.123      
Walther-Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung 4.090.051      
Leibniz-Rechenzentrum 34.202.534      
Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation 64.440      

 

Drittmittel gesamt:              

 

47.002.126

     
Drittmittelquote in % 49,88      

Standorte

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften hat ihren Hauptsitz im Nordostflügel der Münchner Residenz und Arbeitsstellen an den bayerischen Universitäten, u.a. an der LMU und der Uni Würzburg.

Das Leibniz-Rechenzentrum und das Walther-Meißner-Institut haben ihren Sitz auf dem Forschungscampus in Garching. Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) hat seine Räume in der Gabelsbergerstraße 4, in fußläufiger Nähe zum BAdW-Hauptgebäude.

Siehe die Lagepläne im Kontaktformular.