Dokumentieren - Vernetzen - Kontextualisieren. Status quo und Zukunft der Vasenforschung
Kolloquium
Die deutsche Sektion des Corpus Vasorum Antiquorum, die ihre Arbeit 1937 aufgenommen hat, wird 2030 mit der Bearbeitung eines großen Teils der deutschen Vasensammlungen ein wichtiges erstes Publikationsziel erreichen. Damit endet die Finanzierung durch die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften im Akademienprogramm von Bund und Ländern. Dies ist Anlass – nach fast 90 Jahren erfolgreicher Arbeit mit ca. 120 publizierten Bänden –, eine Positionsbestimmung der Forschung zu griechischen Vasen vorzunehmen und die zukünftigen Aufgaben eines Vasencorpus für die Forschung zu definieren.
Bei der Tagung werden exemplarische Ansätze und aktuelle Unternehmungen der Materialerschließung und Datenerfassung, der Forschung zu griechischen Vasen und zur antiken Ikonographie miteinander ins Gespräch gebracht. Der Erkenntniswert alter und neuer Dokumentationsmethoden soll ebenso evaluiert werden wie die Vernetzung und die Gestaltung von Forschungsdatenbanken zur antiken Keramik sowie die Ansätze und Möglichkeiten einer Verknüpfung unterschiedlicher antiker Bildmedien.
VERANSTALTER
Corpus Vasorum Antiquorum der Bayerischen Akademie
der Wissenschaften
WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG
Prof. Dr. Martin Bentz (Bonn)
Prof. Dr. Stefan Schmidt (München)
