
Wissensnetze in der mittelalterlichen Romania
Im Hoch- und Spätmittelalter übernahmen die Sprachen des romanischen Kulturraums wie Italienisch, Französisch oder Okzitanisch eine Vorreiterrolle in der Wissenschaftskommunikation. Sie prägten den kulturellen Austausch und bildeten eine Grundlage für die europäische Identität als Wissensgesellschaft. Das Vorhaben untersucht exemplarisch zwei der damaligen Wissensdomänen – Medizin und Recht – und kombiniert Methoden der Linguistik, Textphilologie und Wissenschaftsgeschichte mit Digital Humanities und Ontology Engineering.
