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Grundlegende Forschungen zur deutschen Literatur des Mittelalters

Die Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU) sind eine international seit langem hochrenommierte Reihe der germanistischen Mittelalter­forschung. Sie stellt ausgewählte editorisch und methodisch-analytisch orientierte Arbeiten von Fachkollegen aus dem In- und Ausland für die wissenschaftliche Öffentlichkeit bereit. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch.

Die Ziele der Reihe

Ziel der Reihe ist die Publikation von ausgewählten Forschungsergebnissen vorrangig aus zwei Wissenschaftsfeldern:

  • Grundlagenforschung: Editionen, Untersuchungen zur Überlieferungs- und Textgeschichte, Standardrepertorien aus den Bereichen der material philology
  • Analytische Beiträge zur aktuellen Methodendiskussion anhand exemplarischer Untersuchungen.

Zuletzt erschienen:

Cornelia Herberichs: Geistliche Lesespiele. Exemplarische Lektüren mittelalterlicher Passions- und Weihnachtsspiele im Kontext ihrer Überlieferung. Wiesbaden 2022 (MTU 151).

Fabian Prechtl: Giovanni Boccaccios ›De casibus virorum illustrium‹ in Deutschland. Studien zur Überlieferung und Rezeption eines frühhumanistischen Werkes im 15. und 16. Jahrhundert. Wiesbaden 2022 (MTU 152).


In Vorbereitung:

Magdalena Butz: Heinrichs von Neustadt ›Gottes Zukunft‹. Erzählen vom Heil in der Volkssprache.

Gisela Kornrumpf: Vom Codex Manesse zur Kolmarer Liederhandschrift. Aspekte der Überlieferung, Formtraditionen, Texte. II. Die St. Katharinentaler Liedersammlung. Verstreut überlieferte Lieder und Sangsprüche.


Förderung

Die MTU werden von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Fritz Thyssen Stiftung gefördert. Daneben wurde die Reihe finanziell von S.K.H. Herzog Franz von Bayern unterstützt.