Vom Buch in die Datenbank: Das Repertorium "Geschichtsquellen" im Umbruch
Vortrag
Als die Bayerische Akademie der Wissenschaften 1957 ihren Beitrag zum „Repertorium Fontium“, dem umfassendsten Verzeichnis mittelalterlicher Geschichtsquellen, mit einer eigenen Kommission einrichtete, war die Revolution des Digitalen Zeitalters eine Sache von Science Fiction. Mit dem Druck des letzten Bandes 11 2007 war dieses größte internationale Nachkriegsunternehmen der Mediävistik als Informationsmedium allerdings veraltet. Seit einigen Jahren setzt die Kommission das Unternehmen fort: durch Aktualisierung der Beiträge und via Internet. Doch erst mit der Einrichtung einer komplex abfragbaren Datenbank wird das Repertorium seine Zukunft in der Digitalen Welt haben. Wie man ein ökonomisch optimiertes Druckwerk in eine Datenbank umsetzt, ist Gegenstand des Vortrags.
Vortragende
Dr. Markus Wesche, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kommission für das Repertorium "Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters"

