Bayern und Russland bis in die Zeit Zar Peters des Großen
Symposion
Kontakte zwischen Bayern und Russland bestanden nicht erst seit dem 18. Jahrhundert, als das Zarenreich die große europäische Bühne betrat. Bereits für das Hochmittelalter, insbesondere aber im 16. und 17. Jahrhundert lassen sich mannigfache Verbindungen nachweisen: in der großen Politik ebenso wie in der gelehrten Welt, auf wirtschaftlichem ebenso wie auf religiösem Gebiet. In 17 Vorträgen beschäftigen sich deutsche und russische Referenten mit ausgewählten Aspekten bayerisch-russischer Beziehungen in acht Jahrhunderten. Sie stellen Vergleiche an, zeigen Parallelen auf und arbeiten Unterschiede heraus, auch die gegenseitige Wahrnehmung der beiden Völker wird behandelt. Auf diese Weise entsteht ein überraschend vielfältiges Panorama, an dem der wittelsbachische Hof ebenso teilhatte wie die Reichsstädte und die Kirche.
Kooperation
Deutsches Historisches Institut Moskau, Institut für Bayerische Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München

