Arbeit an der Bibel. Übersetzung und Übersetzerkommission in der Wittenberger Reformation
Vortrag
Schon die Entstehung der Lutherbibel zog sich über einige Jahre hin: 1522 lag das Neue Testament vor, bis zur vollständigen Bibelausgabe sollte es noch zwölf Jahre dauern. Damit aber war das Übersetzungsgeschäft noch nicht beendet: Unter Hinzuziehung von Gelehrten arbeitete Luther weiter an dem Text, verbesserte und bearbeitete ihn ständig, bis es schließlich kurz vor Luthers Tod noch einmal eine korrigierte Gesamtausgabe gab. Der Vortrag zeichnet diese Vorgänge nach und zeigt so, wie in Wittenberg Theologie und Philologie Hand in Hand gingen.
Vortragende
Prof. Dr. Volker Leppin
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

