Spätestens seit der Artemis 2-Mondmission der US-Raumfahrtbehörde NASA ist in der Öffentlichkeit eine neue Faszination für die astronautische Raumfahrt entbrannt. Internationale Raumfahrtagenturen planen Außenposten auf dem Mond und in weiterer Zukunft möglicherweise auch auf dem Mars.
1997 flog Reinhold Ewald als Wissenschaftsastronaut für 18 Tage auf die russische Raumstation Mir. In dieser Zeit umrundete er die Erde 320-mal und führte als gelernter Physiker u. a. biomedizinische und materialwissenschaftliche Experimente sowie Betriebstests durch.
Alltag auf der Raumstation MIR
In der Eröffnungsveranstaltung der Space Days Würzburg, die am 15. September 2026 im Mozartareal stattfand, blickte Astronaut Reinhold Ewald auf seine Zeit im Weltall zurück. Er gab Einblicke, wie der Alltag auf einer Raumstation aussah und welche Herausforderungen es für ihn galt zu bewerkstelligen. Anschließend kam Ewald mit der Journalistin Theresa Palm (Süddeutsche Zeitung) über die aktuellen Entwicklungen in der Raumfahrt ins Gespräch. Sie diskutierten, wie sich diese seit seiner Zeit auf der Raumstation Mir weiterentwickelt hat und was von den Besiedlungsprojekten auf Mond und Mars erwartet werden kann.
Space Days Würzburg
Am 9. und 10. Oktober 2026 erwartet Sie in Würzburg ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit Forscherinnen und Forschern aus der Luft- und Raumfahrt, der Robotik, den Geowissenschaften, der Informatik und der Physik. Neben Podiumsdiskussionen und Vorträgen können Sie sich auf verschiedene Mitmachstationen freuen.
Die Thementage organisiert das Schelling-Forum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an der Uni Würzburg in Kooperation mit der Fakultät für Physik der JMU und ihrer Veranstaltungsreihe "Physik am Samstag", dem Verein Alumni & Friends e.V., der IHK Würzburg-Schweinfurt, der Allianz NewSpace Mainfranken sowie dem Forum Technologie der BAdW.
Foto: © Tanja Schimscha

