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Preisträgerinnen und Preisträger

Mehr als 500 Akademiemitglieder wurden seit der Gründung der Akademie mit herausragenden Preisen und Orden für Verdienste um die Wissenschaft ausgezeichnet. Hier finden Sie alle Akademiemitglieder, die mit einem der folgenden Preise ausgezeichnet wurden:

Nobelpreis

Seit 1901 wird der Nobelpreis in den Kategorien Physik, Chemie, Physiologie oder Medizin, Literatur und Frieden sowie seit 1969 zusätzlich für Wirtschaftswissenschaften verliehen. Gestiftet von dem schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel soll die Auszeichnung laut seinem Testament – „an diejenigen verliehen werden, die der Menschheit im vergangenen Jahr den größten Nutzen gebracht haben“. Mit einem Preisgeld 10 Millionen Schwedischen Kronen (rund 855.000 Euro) pro Kategorie ist der Nobelpreis die renommierteste wissenschaftliche Auszeichnung der Welt.

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist der bedeutendste Forschungsförderpreis Deutschlands. Seit 1985 unterstützt das Leibniz-Programm herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, indem es ihre Forschungsmöglichkeiten erweitert, sie von administrativem Aufwand entlastet und die Beschäftigung besonders qualifizierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erleichtert. Der Preis ist mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotiert.  

Balzan-Preis

Seit 1961 verleiht die Internationale Balzan-Stiftung den Balzan-Preis an herausragende Persönlichkeiten aus den Geistes- Sozial- und Kunstwissenschaften, der Physik, Mathematik, Naturwissenschaften und Medizin. Ziel ist die weltweite Förderung von Kultur und Wissenschaft sowie von verdienstvollen Initiativen für Frieden und Völkerverständigung. Mit einem Preisgeld von 750.000 Schweizer Franken (rund 770.000 Euro) pro Kategorie zählt der Balzan-Preis zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Auszeichnungen weltweit. 

Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst

Der Bayerische Maximiliansorden, verliehen vom Bayerischen Ministerpräsidenten, ist die höchste Auszeichnung des Freistaats Bayern für Spitzenleistungen in Wissenschaft und Kunst. Gestiftet von König Maximilian II. im Jahr 1853 als bayerisches Pendant zum preußischen Orden Pour le Mérite, wurde der Orden in Fortsetzung der Tradition 1980 per Gesetz neu gestiftet. Die Zahl der lebenden Ordensträgerinnen und -träger ist auf 100 begrenzt.  

Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste

Der Orden Pour le Mérite wird an höchstens 40 in Deutschland und ebenso viele im Ausland tätige Persönlichkeiten verliehen, „die sich durch allgemeine Anerkennung ihrer Verdienste um Wissenschaft und Kunst einen hervorragenden Namen erworben haben“. 1740 von Friedrich dem Großen als höchste militärische Tapferkeitsauszeichnung Preußens gestiftet, erweiterte König Friedrich Wilhelm IV. den Orden 1842 auf Anraten Alexander von Humboldts um eine Friedensklasse. Diese wird seit 1952 auf Initiative von Bundespräsident Theodor Heuss fortgeführt.