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Arbeitsgruppe Digitalisierung der BAdW (2009–2010)

Zwischen Dezember 2009 und Juli 2010 tagte in einer Reihe von Sitzungen die "Arbeitsgruppe Digitalisierung" unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Arnold Picot, Mitglied des Vorstands der BAdW. Die Arbeitsgruppe war auf Beschluss des Vorstands eingerichtet worden.

Anlass war die Aufforderung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz http://www.gwk-bonn.de/index.php?id=4 von Bund und Ländern an die Union der Wissenschaftsakademien, ein Konzept vorzulegen, wie man die Digitalisierung des Akademienprogramms fördern könne. Die Zuwendungsgeber des Akademienprogramms waren zu der Überzeugung gelangt, dass eine zunehmende Durchführung und Präsentation der Akademieforschung in digitaler Form nicht nur wünschenswert, sondern heute und erst Recht in Zukunft unabdingbar sei. Man stellte daher der Union in Aussicht, im Falle eines substantiellen Zuwachses der Fördersumme könne ein Teil der Gelder unabhängig von den Projekten für die Entwicklung einer digitalen Beratungs- und Versorgungsstruktur eingesetzt werden.

Die Aufgabe der Arbeitsgruppe der BAdW war nun, eine Bestandsaufnahme der Digitalisierungsbemühungen im Hause vorzunehmen und Vorstellungen zu entwickeln, wie man den in Aussicht gestellten Mittelzuwachs den Zielen entsprechend verwenden solle.

Die Arbeitsgruppe bestand aus den folgenden Mitgliedern:

  • Prof. Dr. Arnold Picot (Vorsitzender)
  • Gregor Horstkemper, BSB München, MDZ Fachreferent für Geschichte
  • Frau Heidi Mikoteit-Olsen, Syndika
  • Frau Dr. Elisabeth Schepers, Referentin für das Akademienprogramm
  • Matthias Reinert, M.A. (Historische Kommission)
  • Dr. Johannes Staub (Mittellateinisches Wörterbuch)
  • Dr. Markus Wesche (Repertorium Geschichtsquellen)

In einem ersten Schritt versandte die Arbeitsgruppe einen Fragebogen an die Kommissionen, um die Verwendung von proprietären bzw. offenen EDV-Programmen festzustellen, ferner die Publikationsweisen - ob digital oder im Printmedium oder gemischt-, die Kooperation mit anderen Institutionen in der digitalen Produktion, die Methoden der Archivierung digitaler Daten und schließlich die Frage der Verlagsrechte an digitalen Publikationen. Die Ergebnisse dieser Befragung wurden zusammengefasst nach Themen und Kommissionen und sind auf dieser Seite abrufbar.

Die anschließenden Beratungen stützten sich auf ein Konzeptpapier, das eine Arbeitsgruppe bei der Union der Akademien bis Ende März 2010 verfasste. Nach eingehender Diskussion entwarf die Arbeitsgruppe BAdW ein Bündel von "Empfehlungen", die der Vorstand der BAdW in seiner Sitzung im Juli 2010 billigte.

Im Folgenden werden diese Dokumente den Mitgliedern und Mitarbeitern der Akademie zugänglich gemacht. Dazu gehören: