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Mittelalter im Fokus: Fünf Projekte stellen sich vor

Am 12. September 2019 findet in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften die Fachtagung "Mittelalter im Fokus. Chancen und Perspektiven des Akademienprogramms für die mediävistische Forschung im 21. Jahrhundert" statt. Im Vorlauf stellen fünf Projekte ihre Arbeit und Zukunftsperspektiven vor.

Beteiligte Projekte:

  • Herausgabe der Urkunden Kaiser Friedrichs II., Bayerische Akademie der Wissenschaften > Zum Projekt
  • Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800), Akademie der Wissenschaften zu Göttingen > Zum Projekt
  • Regesta Imperii, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz > Zum Projekt
  • Deutsche Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Bayerische Akademie der Wissenschaften > Zum Projekt
  • Archivum Medii Aevi Digitale > Zum Projekt

Kamera und Schnitt: Dr. Laura Räuber, © Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW) 2019. Die Vorhaben werden im Rahmen des Akademienprogramms von Bund und Ländern gefördert.

Mittelalter im Fokus. Chancen und Perspektiven des Akademienprogramms für die mediävistische Forschung im 21. Jahrhundert


Das Akademienprogramm steht für exzellente, innovative langfristige Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Seine Aufgabe ist es, Zeugnisse unserer eigenen Kultur und fremder Kulturen zu sichern, zu bewahren und zu interpretieren. Mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops bietet die Veranstaltung eine einmalige Gelegenheit, die Chancen und Perspektiven dieses Förderinstruments der Grundlagenforschung für die Mediävistik im 21. Jahrhundert kennenzulernen und zu diskutieren. „Mittelalter im Fokus“

1. … macht die Aktualität und Vielfalt der heutigen Mittelalterforschung im Akademienprogramm sichtbar: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mediävistischer Forschungsprojekte im Akademienprogramm stellen gemeinsam mit Partnern ihre Forschung vor.
2. … zeigt die Unerlässlichkeit des Akademienprogramms für die mediävistische Grundlagenforschung: Im Fall vieler Teildisziplinen der Mediävistik werden an den Universitäten die hochspezialisierten Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die wissenschaftliche Forschungsarbeit unerlässlich sind, immer seltener in der notwendigen Tiefe vermittelt. An Beispielen zeigt die Veranstaltung den heute unverzichtbaren Beitrag der Akademievorhaben zur Verbesserung mediävistischer Kernkompetenzen.
3. … entwirft Zukunftsperspektiven der mediävistischen Grundlagenforschung: Gemeinsam mit Studierenden und Promovierenden entwickeln die anwesenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Ideen und Perspektiven für eine lebendige Mittelalterforschung.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und findet im Rahmen der Themenkonferenzen 2019 statt, die Teil der strukturellen und inhaltlichen Weiterentwicklung des Akademienprogramms sind.

> Zur Fachtagung "Mittelalter im Fokus"

> Zur Podiumsdiskussion "Braucht die Mediävistik ein Akademienprogramm?" (12.09.19 um 16.15 Uhr)

> Zum öffentlichen Vortrag "Die Zukunft des Mittelalters" von Prof. Dr. Steffen Patzold, Eberhard Karls Universität Tübingen (12.09.19 um 18.30 Uhr, Eintritt frei, ohne Anmeldung)