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  1. Forschungs­einrichtung
  2. Forschungsvorhaben

Forschungsvorhaben und Einrichtungen

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Fachdisziplin
Epoche
Reihenfolge
Art des Vorhabens
Geldgeber
Projektstatus
  • Ad hoc-AG Judentum in Bayern

    Aufbauend auf früheren Forschungen zu Juden in München, in Franken, in Schwaben und in der Oberpfalz soll diese AG ein breitangelegtes Bild jüdischen Lebens in Bayern bis in die Gegenwart vermitteln. Dazu gehören öffentliche Vorträge, Podcasts und/oder Video-Interviews sowie Podiumsdiskussionen sowie die Ausarbeitung einer interaktiven Karte zu einem Jahrtausend jüdischen Lebens in Bayern und die Verschriftlichung der Ergebnisse in zwei policy papers.

  • Ad hoc-AG Zukunftswerte

    Die im Jahre 2019 eingerichtete Ad-hoc-Gruppe „Zukunftswerte“ widmet sich zentralen gesellschaftlichen Werten, die aktuell vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt sind, z.B. durch Digitalisierung und durch soziale Medien, durch Nationalismus und Populismus, durch Migration sowie durch die Infragestellung oder den Bedeutungsverlust wertstiftender Institutionen. Drei Paare von Werten stehen im Mittelpunkt und werden als Spannungsfelder analysiert, nämlich Freiheit und Sicherheit, Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse sowie Multikulturalität und Identität. Die ad hoc-AG beschäftigt sich aus empirischer und normativer Perspektive u. a. mit folgenden Themen: Akzeptanz und Zurückweisung von Werten, Wertevermittlung und Zukunft der Wertevermittlung in gesellschaftlichen Institutionen; historische und kulturelle Verankerung von Werten und deren Transformationen; handlungsleitende und andere Funktionen von Werten. Die Arbeitsgruppe reflektiert und initiiert Forschung zu diesen Fragestellungen und möchte gleichzeitig die gesellschaftliche Debatte zu den o.g. Spannungsfeldern fördern. Sprecher der Arbeitsgruppe sind Andrea Abele-Brehm (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse), Nicole J. Saam (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Freiheit und Sicherheit) und Michael F. Zimmermann (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Multikulturalität und Identität).

  • Altokzitanisches Wörterbuch/Dictionnaire de l'occitan médiéval (DOM)

    Im Süden Frankreichs wird heute noch eine eigenständige romanische Sprache gesprochen, die als Sprache der Troubadours eine große Vergangenheit hat: das Okzitanische (früher auch missverständlich "Provenzalisch" genannt). Das Projekt "Altokzitanisches Wörterbuch" des Akademienprogramms hat mit der Redaktion des Dictionnaire de l'occitan médiéval (DOM) die Aufgabe übernommen, der romanistischen Fachforschung sowie benachbarten Disziplinen ein modernes Arbeitsinstrument zur Verfügung zu stellen. Bis 2013 erfolgte die Publikation des Wörterbuchs noch in Printform, inzwischen erscheint das DOM ausschließlich in einer Internetversion www.dom-en-ligne.de

  • Archäologische Untersuchungen und Ausgrabungen zur antiken Urbanität

    Das Forschungsprojekt widmet sich dem materiellen Erscheinungsbild antiker Städte, das als Spiegel wie auch als prägender Bestandteil sozialer Strukturen und Prozesse untersucht wird. Dazu entwickelt und fördert die Kommission Projekte zur Archäologie antiker Städte und zur Erprobung interdisziplinärer Methoden.

  • Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation

    Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) trägt dazu bei, die Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation besser zu verstehen. Damit liefert es die Grundlagen, um die digitale Zukunft der Gesellschaft verantwortungsvoll und gemeinwohlorientiert zu gestalten.

  • Bayerisches Wörterbuch

    Das Bayerische Wörterbuch erfasst den Wortschatz der bairischen Dialekte vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Während die Sprachformen der Vergangenheit aus literarischen Quellen bezeugt sind, werden die bairischen Mundarten der Gegenwart hauptsächlich durch schriftliche Befragung von Dialektsprechern erhoben. Die Artikel sind nach den Bedeutungen gegliedert. Sie enthalten neben Angaben zu Grammatik, Alter, geographischer Verbreitung, Vorkommenshäufigkeit, Lautung und Herkunft des Wortes auch Beispielsätze aus der Gegenwart und aus älteren Quellen sowie sachliche und volkskundliche Informationen.

  • Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland

    Das Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland erforscht und publiziert die Decken- und Wandmalerei der Zeit zwischen etwa 1550 und 1800 auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Ein Bestand von über 4000 erhaltenen und rekonstruierbaren Kunstdenkmälern wird hier erstmalig umfas-send dokumentiert, analysiert und präsentiert: in Texten und neu angefertigtem sowie historischem Bild- und Planmaterial, im kunsthistorischen, architektonischen und historischen Kontext, mit innovativen digitalen Techniken in einer online-basierten Datenbank. Projektleitung: Prof. Dr. Stephan Hoppe, Projektbeginn: 1.4.2015

  • Corpus Vasorum Antiquorum

    Antike griechische Keramik ist eine Geschichtsquelle besonderer Art. Gefäßformen, Bilder und Inschriften geben vielfältige Informationen zur Lebenswelt – sie sind neben der schriftlichen Überlieferung eine der wichtigsten Grundlagen unseres Wissens über die Antike. Unter dem Dach des 1921 gegründeten Corpus Vasorum Antiquorum arbeiten derzeit 25 Akademien zusammen. Seine Aufgabe ist es, bemalte antike griechische Keramik aus Griechenland nach einheitlichen Standards für die Forschung zu erschließen und umfassend zu dokumentieren. Seit 2004 sind alle bislang erschienen Bände des internationalen Projekts in einer Datenbank der Oxford University zugänglich, in der jedes einzelne Gefäß durch einen eigenen Datensatz erfasst wird.

  • Der Österreichische Bibelübersetzer

    Die Bibel wurde schon vor Martin Luther ins Deutsche übersetzt. Bereits im 14. Jahrhundert erstellte ein namentlich unbekannter Autor, den man nach dem Fundort der meisten Manuskripte als „Österreichischen Bibelübersetzer“ bezeichnet, eine umfassende und kommentierte Textversion, die als bedeutendste Leistung auf diesem Gebiet gilt. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat beschlossen, die Edition und Kommentierung dieser mittelalterlichen Bibelübersetzung ab 2016 zu fördern. Das Projekt wird gemeinsam von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt.

  • Deutsche Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit (Arbeitsstelle München)

    Inschriften sind Texte auf vermeintlich dauerhaftem Material wie Stein, Holz, Metall, Textil und Glas. Sie geben Zeugnis von historischen Ereignissen und Personen, die in anderen Schriftquellen kaum greifbar sind. Ihre Edition umfasst Lesung und Transkription der zum Teil schwer zu entziffernden Texte, ggf. eine Übersetzung, die Objektbeschreibung und deren historische Einordnung. Ergänzt um eine ausführliche Kommentierung werden sie so als Zeugen der Vergangenheit für Wissenschaftler und die Allgemeinheit nutzbar. „Die Deutschen Inschriften“ sind ein Gemeinschaftsunternehmen mehrerer deutscher Akademien sowie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Die Münchner Arbeitsstelle erschließt die nachantiken Inschriften Bayerns bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts.