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Max Weber in München

Dieser Film befasst sich mit den Münchner Jahren des berühmten Soziologen und Nationalökonomen. Er erscheint anlässlich seines 100. Todestages am 14. Juni 2020 sowie zum Abschluss der Max Weber-Gesamtausgabe, die sein vollständiges Werk umfasst.

Konzept, Kamera und Schnitt: Dr. Laura Räuber © Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW) 2020.

Es sprechen die Weber-ExpertInnen Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf (Vorsitzender der Kommission für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte), Dr. Edith Hanke (Generalredaktorin der MWG) und Prof. Dr. Gangolf Hübinger (Mitherausgeber der MWG). Von Lisa Erlmann und Dr. Christian Marty erfahren Sie, warum Forscherinnen und Forscher aus aller Welt in die Arbeitsstelle der Akademie kommen.

Das Jahr 2020 steht nicht nur unfreiwillig im Zeichen von Corona, sondern auch ganz und gar in dem von Max Weber. Neben dem 100. Todestag wird auch die Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) der BAdW nach 45 Jahren und mit 47 Bänden erfolgreich abgeschlossen und eine Ausstellung widmet sich dem Leben und Schaffen Webers in München.

 

Abschluss der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Der letzte Band der Gesamtausgabe behandelt Webers Notizen zu seiner Vorlesung über Praktische Nationalökonomie. Der Abschluss der gedruckten Gesamtausgabe ist gleichzeitig der Startschuss zur Digitalisierung der MWG: Damit möchte die BAdW ein digitales Editionsprojekt mit modernsten Technologien bereitstellen, das den Nutzerinnen und Nutzern weltweit beste Analyse- und Suchmethoden bietet.

> Zur Pressemitteilung "'Der Einfall ersetzt nicht die Arbeit': Die Max Weber-Gesamtausgabe ist abgeschlossen"

 

Die Ausstellung "Bürgerwelt und Sinnenwelt. Max Webers München"

Neben diesem Film und dem Abschluss der MWG bietet die BAdW in Kooperation mit der Münchner Volkshochschule und gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München auch die Ausstellung "Bürgerwelt und Sinnenwelt. Max Webers München", die von 15.6. bis 29.9. in der Seidlvilla stattfindet. 

Die Ausstellung zum 100. Todestag des Nationalökonomen und Soziologen Max Weber (1864–1920) beleuchtet die vielschichtigen Beziehungen zwischen dem Gelehrten und der Stadt München. Weber hielt in München seine berühmten Reden „Wissenschaft als Beruf“ und „Politik als Beruf“. Hier lehrte er als Professor und war Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, besuchte aber auch Opern und Konzerte in „dieser gesegneten Stadt“. Weber war ein Repräsentant des liberalen Bürgertums im Übergang zur Weimarer Republik, daher kreist die Ausstellung auch um die aktuelle Frage: Was ist eigentlich bürgerlich?

> Mehr zur Ausstellung

> Zur Pressemitteilung "'Bürgerwelt und Sinnenwelt. Max Webers München' – Ausstellungseröffnung in der Seidlvilla am 14. Juni"

> Zum Ausstellungs-Statement (Videobeitrag mit Dr. Edith Hanke, Generalredaktorin der Max Weber-Gesamtausgabe)

 

Das Themenheft "Max Weber" unserer Zeitschrift Akademie Aktuell

Ob „das starke langsame Bohren von harten Brettern“ oder die Unterscheidung zwischen „Gesinnungs-“ und „Verantwortungsethik“ – viele Zitate und Begriffe des großen Gelehrten Max Weber (1864–1920) sind nach wie vor in aller Munde. Er prägte zu Beginn des 20. Jahrhunderts unsere Sicht auf die Welt: mit seiner „Protestan-tischen Ethik“, den Reden über „Politik als Beruf“ und „Wissenschaft als Beruf“, seiner Theorie einer universalen Rationalisierung oder den Begriffsdefinitionen von Herrschaft, Bürokratie und Charisma. Eine ganze Ausgabe unserer Zeitschrift steht im Zeichen Max Webers.

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Weitere Inhalte aus den Reihen: Projektfilm, Max Weber-Jahr


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