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Das Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland (CbDD)

Wie erlebt und erschließt man ein Kunstwerk, das nicht im Museum ausgestellt werden kann? Der neue Projektfilm zum Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland (CbDD) lädt beispielhaft für die Arbeit in der ganzen Bundesrepublik in die Residenzen in Würzburg und Ellingen ein.

Zum Inhalt:

Der Film gibt einen Einblick in die enge Zusammenarbeit der beiden Arbeitsstellen des Projekts: die KunsthistorikerInnen in München stützen sich bei der Sammlung, Dokumentation und Erforschung der barocken Innenräume auf hochaufgelöste Fotografien (Marburg). Die Publikationsdatenbank macht diese auch Forschenden weltweit zugänglich.

Konzept, Kamera und Schnitt: Dr. Laura Räuber, © Bayerische Akademie der Wissenschaften 2020.

Zum Projekt Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland (CbDD)

Das Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland erforscht  und publiziert die Decken- und Wandmalerei der Zeit zwischen etwa 1550 und 1800  auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.

Ein Bestand von über 4000 erhaltenen und rekonstruierbaren Kunstdenkmälern wird hier erstmalig umfassend dokumentiert, analysiert und präsentiert:

  •     in Texten und neu angefertigtem sowie historischem Bild- und Planmaterial,
  •     im kunsthistorischen, architektonischen und historischen Kontext,
  •     mit innovativen digitalen Techniken in der im Film vorgestellten online-basierten Datenbank.

Das Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland ist ein Projekt der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, gefördert im Akademienprogramm der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften vom Bund sowie den Ländern Bayern und Hessen. Es leistet einen grundlegenden Beitrag zur Erschließung, Sicherung und Vergegenwärtigung unserer kulturellen Überlieferung.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Hoppe (Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München) kooperieren zwei Arbeitsstellen: Die Arbeitsstelle München wird geleitet von PD Dr. Matteo Burioni und die Arbeitsstelle am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg der Philipps-Universität Marburg wird geleitet von Prof. Dr. Hubert Locher. Auf diese Weise wird die größtmögliche Qualität in der wissenschaftlichen Bearbeitung und der fotografischen Reproduktion gewährleistet.

> Zur Projektseite des Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland (CbDD)
> Direkt zur Publikationsdatenbank


Weitere Inhalte aus den Reihen: Projektfilm, Forschung


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