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Neuerscheinung des Forums Ökologie: „Alpen ohne Eis – Gletscherschwund und seine Folgen“
Die europäischen Alpen sind ein einzigartiger, aber stark genutzter Gebirgsraum: Einerseits prägen ursprüngliche Naturräume die hohen und entlegenen Regionen, andererseits ist kein anderes Gebirge der Welt so dicht besiedelt, infrastrukturell erschlossen und touristisch genutzt wie die Alpen – was sich wiederum direkt auf die verbliebenen Naturräume auswirkt. Noch sind Teile der Alpen intensiv vergletschert. Durch den Klimawandel, dessen Auswirkungen im Alpenraum deutlich intensiver sind als im globalen Mittel und auch im Umland, verändern sich die Gletscherregionen jedoch tiefgreifend. Dies hat Folgen für das Regionalklima, hochalpine Ökosysteme und den alpinen Tourismus, aber auch weiträumig für den Wasserhaushalt des Umlands.
In dem Band „Alpen ohne Eis: Gletscherschwund in den Alpen und seine Folgen“ analysieren Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen die aktuelle Situation und die Folgen des Gletscherrückgangs. Sie beleuchten unter anderem die derzeitigen und die prognostizierten Auswirkungen auf Wassernutzung, Ökosysteme, Naturgefahren und Tourismus. Die Beiträge basieren auf dem Kolloquium „Alpen ohne Eis“ des Forums Ökologie im März 2025.
Alpen ohne Eis: Gletscherschwund in den Alpen und seine Folgen (2026)
Herausgeber: Bayerische Akademie der Wissenschaften. Reihe: Rundgespräche Forum Ökologie, Band 52. Verlag Dr. Friedrich Pfeil, Günding. 120 Seiten, 25,00 Euro. ISBN 978-3-89937-308-0
Rezensionssexemplare können direkt beim Pfeil-Verlag angefragt werden: info@pfeil-verlag.de
Die einzelnen Kapitel im Open Access kostenfrei online lesen: https://publikationen.badw.de/de/050619393
Das Forum Ökologie der BAdW organisiert regelmäßig Fachtagungen zu aktuellen ökologischen und nachhaltigkeitsrelevanten Themen – von der Dynamik im Pflanzen- und Tierreich über die Bedeutung von Mikroorganismen bis hin zum Schutz von Oberflächengewässern und Mooren. Die Ergebnisse der Tagungen werden in Berichtsbänden veröffentlicht und sind seit 2014 auch im Open Access zugänglich.