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Research projects and institutes

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  • Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU)

    Die „Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters“ (MTU) sind eine international seit langem hochrenommierte Reihe der germanistischen Mittelalterforschung. Sie stellt ausgewählte editorisch und methodisch-analytisch orientierte Arbeiten von Fachkollegen aus dem In- und Ausland für die wissenschaftliche Öffentlichkeit bereit. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch.

  • Orlando di Lasso-Gesamtausgabe

    Die Musikhistorische Forschung der BAdW ediert sämtliche Werke des Münchner Hofkomponisten Orlando di Lasso (1530/32–1594). Lasso leitete die Münchner Hofkapelle, die unter ihm europäische Berühmtheit erlangte und München erstmals den Ruf einer der führenden Musikstädte einbrachte. Die Werkausgabe besteht aus zwei Teilen: der heute sog. Alten Gesamtausgabe sowie einer Neuen Reihe.

  • Ptolemaeus Arabus et Latinus

    Claudius Ptolemaeus ist einer der einflussreichsten Wissenschaftler aller Zeiten. Sein Ruhm verdankt sich hauptsächlich zwei Schriften über die Sternkunde: dem Almagest und der Tetrabiblos. Das Ziel des Projekts ist die umfassende Erschließung der arabischen und lateinischen Überlieferung von Ptolemaeusʼ astronomischem und astrologischen Werken. Dazu gehören Kataloge aller erhaltenen Handschriften, Editionen der ptolemäischen und pseudo-ptolemäischen Werke auf Arabisch und Lateinisch sowie der Kommentarliteratur und schließlich eine Reihe von Forschungswerkzeugen und Studien.

  • Repertorium Academicum Germanicum (RAG)

    Das Repertorium Academicum Germanicum (RAG) ist eine Forschungsabteilung, die das Ziel verfolgt, alle graduierten Theologen, Juristen, Mediziner und Artisten-Magister in einer prosopographischen Datenbank zu erfassen. So entsteht eine neue empirische Grundlage für eine personenorientierte Geschichte des Wissens im europäischen Rahmen.

  • Repertorium „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“

    Das Repertorium „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“ verzeichnet die erzählenden Quellen, die von der Zeit Karls des Großen bis zu Kaiser Maximilian I. (also ca. 750 bis 1519) auf dem Gebiet des mittelalterlichen fränkischen und deutschen Reiches entstanden sind oder die deutsche mittelalterliche Geschichte betreffen. Das Verzeichnis umfasst bislang mehr als 5.300 Werke in lateinischer und deutscher Sprache, darunter die „Carmina Burana“ oder die „Weltchronik“ des Otto von Freising. Das Repertorium gibt Auskunft über die handschriftliche Überlieferung, die Ausgaben, Faksimile und Übersetzungen, sowie über die weitere Forschungsliteratur. Das Verzeichnis wird nur noch digital im Internet publiziert: www.geschichtsquellen.de

  • Richard-Strauss-Ausgabe

    Das Projekt „Kritische Ausgabe der Werke von Richard Strauss“ (1864–1949), dem wohl meistgespielten Komponisten des 20. Jahrhunderts, erarbeitet erstmals eine quellenkritische Edition der wichtigsten Werkgruppen im Schaffen von Richard Strauss: sämtlicher Bühnenwerke, Lieder, Orchester- und Kammermusikwerke, inklusive divergierender Fassungen. Geplant sind 52 (teilweise aus mehreren Teilbänden bestehende) Notenbände mit Kritischen Berichten sowie eine Online-Dokumentenplattform. Ein internationales Verlagskonsortium übernimmt Herstellung und Vertrieb der Partituren und Aufführungsmateriale, so dass die Ergebnisse auch in die weltweite Musikpraxis einfließen werden.

  • Schelling – Edition und Archiv

    Die „Historisch-Kritische Ausgabe der Schriften Schellings“ ist die erste wissenschaftliche, textkritische Edition von Schellings Werk. Sie ist als Gesamtausgabe angelegt und leistet vielfache Beiträge zur Erforschung der Philosophie Schellings. Alle wichtigen Dokumente und Studien zur Erforschung des Lebens und Denkens Schellings werden im Projekt gesammelt, archiviert und dokumentiert. Die Ergebnisse fließen in eine Datenbank ein, die allen Interessierten zur freien Verfügung steht.

  • Thesaurus linguae Latinae

    Der Thesaurus linguae Latinae ist das erste vollständige wissenschaftliche Wörterbuch des antiken Lateins von den Anfängen bis 600 n. Chr. Als einziges Lexikon berücksichtigt es neben der klassischen Latinität auch die Besonderheiten der spätantiken und christlichen Texte. Untersucht werden nicht nur literarische Werke, sondern etwa auch Inschriften, juristische und medizinische Gebrauchstexte oder Graffiti. In kritischer Sichtung und Interpretation der Belege werden die Lexikonartikel erarbeitet, aus denen die Geschichte der Bedeutungen und Gebrauchsweisen jedes Wortes abgelesen werden kann.

  • Tibetisches Wörterbuch

    Das Wörterbuch der tibetischen Schriftsprache ist das erste wissenschaftliche Referenzwerk, das die historische Entwicklung des tibetischen Wortschatzes anhand von Textbelegen sichtbar macht. Es präsentiert Zitate aus Originalquellen in Umschrift mit deutscher Übersetzung. Das Textkorpus umfasst repräsentative Texte von den Anfängen der tibetischen Literatur bis zum 19. Jahrhundert und schließt Werke verschiedenster Gattungen ein: alttibetische Inschriften, historische Dokumente, einheimische Geschichtswerke und Biographien, die schöne Literatur, religiöse Texte und wissenschaftliche Abhandlungen. Neben buddhistischen Quellen, die aus indischen Sprachen ins Tibetische übersetzt sind, werden auch solche der Bon-Religion berücksichtigt.

  • Vergleichende Archäologie der römischen Alpen- und Donauländer

    Das Projekt widmet sich den Übergängen von der vorrömischen Eisenzeit in die frühe römische Kaiserzeit und von der Spätantike ins frühe Mittelalter (Schwerpunkt Frühzeit/Schwerpunkt Spätzeit). Von 2012 bis 2025 sind Grabungsprojekte die Basis des Vorhabens (Frühzeit: Pfaffenhofen, Nordtirol und Spätzeit: San Martino/San Silvestro, Trentino). Darauf aufbauend werden Regionalstudien erstellt, die die Plätze in einen größeren Zusammenhang setzen.