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Research projects and institutes

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  • Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU)

    Die „Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters“ (MTU) sind eine international seit langem hochrenommierte Reihe der germanistischen Mittelalterforschung. Sie stellt ausgewählte editorisch und methodisch-analytisch orientierte Arbeiten von Fachkollegen aus dem In- und Ausland für die wissenschaftliche Öffentlichkeit bereit. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch.

  • Nachwuchsgruppe: "Die Rolle von Informationen in der Bekämpfung von CO2 -Emissionen"

    Die Nachwuchsgruppe untersucht, wie sich Informationen über CO 2 -Emissionen auf die Überzeugungen und Konsumentscheidungen der Einzelnen in den Bereichen Verkehr, Lebensmittel und Energieverbrauch aus-wirken. Mit Hilfe von repräsentativen Umfragen und Feldexperimenten versu-chen wir zu verstehen, wie Informationen am besten gezielt eingesetzt werden können, um Verhaltensänderungen herbeizuführen. In weiteren Experimenten wird untersucht, ob sich Informationen und eine CO 2 -Steuer ergänzend oder gegenläufig auf den Konsum auswirken und was die Einzelnen dazu veran-lasst, unangenehme Informationen aktiv zu suchen oder zu vermeiden. Diese Forschung wird politischen Entscheidungsträgern und Entscheidungsträgeri-nen mit dem Ziel die CO 2 -Emissionen mittels Informationskampagnen einzudämmen eine Orientierung sein. Sie zielt auch darauf ab, unser grundlegendes akademisches Wissen darüber wie Individuen Informationen verarbeiten und nachfragen zu erweitern.

  • Nachwuchsgruppe: „Kontrolle des Ladungstransports in mehrschichtigen Halbleiterelektroden für selektive CO2 Reduktion“

    Die BadW Nachwuchsgruppe untersucht die physikalischen Grundlagen der künstlichen Photosynthese basierend auf Halbleitermaterialien. Ziel ist es mittels einer photoelektrochemischen Zelle Sonnenlicht, direkt und ohne Zwischenschritte, in speicherbare Energieträger umzuwandeln. Der Fokus des geförderten Projektes liegt insbesondere auf der Untersuchung spezieller Halbleiterschichtsysteme. Heute bekannte Halbleitermaterialien, die zur direkten Umwandlung von Sonnenlicht in speicherbare Energieträger verwendet werden, sind unter realistischen Operationsbedingungen nicht stabil. Vereinfacht gesagt, entweder die Halbleiter lösen sich auf oder sie verlieren ihre Oberflächenaktivität. Daher wird das vorgeschlagene Projekt sowohl neuartige Materialsysteme, als auch fundamental neue Lösungsansätze zur Materialstabilisierung, z.B. mit ultradünnen Passivierungsschichten, erforschen.

  • Orlando di Lasso-Gesamtausgabe

    Die Musikhistorische Forschung der BAdW ediert sämtliche Werke des Münchner Hofkomponisten Orlando di Lasso (1530/32–1594). Lasso leitete die Münchner Hofkapelle, die unter ihm europäische Berühmtheit erlangte und München erstmals den Ruf einer der führenden Musikstädte einbrachte. Die Werkausgabe besteht aus zwei Teilen: der heute sog. Alten Gesamtausgabe sowie einer Neuen Reihe.

  • Ptolemaeus Arabus et Latinus

    Claudius Ptolemaeus ist einer der einflussreichsten Wissenschaftler aller Zeiten. Sein Ruhm verdankt sich hauptsächlich zwei Schriften über die Sternkunde: dem Almagest und der Tetrabiblos. Das Ziel des Projekts ist die umfassende Erschließung der arabischen und lateinischen Überlieferung von Ptolemaeusʼ astronomischem und astrologischen Werken. Dazu gehören Kataloge aller erhaltenen Handschriften, Editionen der ptolemäischen und pseudo-ptolemäischen Werke auf Arabisch und Lateinisch sowie der Kommentarliteratur und schließlich eine Reihe von Forschungswerkzeugen und Studien.

  • Repertorium Academicum Germanicum (RAG)

    Das Repertorium Academicum Germanicum (RAG) ist eine Forschungsabteilung, die das Ziel verfolgt, alle graduierten Theologen, Juristen, Mediziner und Artisten-Magister in einer prosopographischen Datenbank zu erfassen. So entsteht eine neue empirische Grundlage für eine personenorientierte Geschichte des Wissens im europäischen Rahmen.

  • Repertorium „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“

    Das Repertorium „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“ verzeichnet die erzählenden Quellen, die von der Zeit Karls des Großen bis zu Kaiser Maximilian I. (also ca. 750 bis 1519) auf dem Gebiet des mittelalterlichen fränkischen und deutschen Reiches entstanden sind oder die deutsche mittelalterliche Geschichte betreffen. Das Verzeichnis umfasst bislang mehr als 5.300 Werke in lateinischer und deutscher Sprache, darunter die „Carmina Burana“ oder die „Weltchronik“ des Otto von Freising. Das Repertorium gibt Auskunft über die handschriftliche Überlieferung, die Ausgaben, Faksimile und Übersetzungen, sowie über die weitere Forschungsliteratur. Das Verzeichnis wird nur noch digital im Internet publiziert: www.geschichtsquellen.de

  • Richard-Strauss-Ausgabe

    Das Projekt „Kritische Ausgabe der Werke von Richard Strauss“ (1864–1949), dem wohl meistgespielten Komponisten des 20. Jahrhunderts, erarbeitet erstmals eine quellenkritische Edition der wichtigsten Werkgruppen im Schaffen von Richard Strauss: sämtlicher Bühnenwerke, Lieder, Orchester- und Kammermusikwerke, inklusive divergierender Fassungen. Geplant sind 52 (teilweise aus mehreren Teilbänden bestehende) Notenbände mit Kritischen Berichten sowie eine Online-Dokumentenplattform. Ein internationales Verlagskonsortium übernimmt Herstellung und Vertrieb der Partituren und Aufführungsmateriale, so dass die Ergebnisse auch in die weltweite Musikpraxis einfließen werden.

  • Schelling – Edition und Archiv

    Die „Historisch-Kritische Ausgabe der Schriften Schellings“ ist die erste wissenschaftliche, textkritische Edition von Schellings Werk. Sie ist als Gesamtausgabe angelegt und leistet vielfache Beiträge zur Erforschung der Philosophie Schellings. Alle wichtigen Dokumente und Studien zur Erforschung des Lebens und Denkens Schellings werden im Projekt gesammelt, archiviert und dokumentiert. Die Ergebnisse fließen in eine Datenbank ein, die allen Interessierten zur freien Verfügung steht.

  • Thesaurus linguae Latinae

    Der Thesaurus linguae Latinae ist das erste vollständige wissenschaftliche Wörterbuch des antiken Lateins von den Anfängen bis 600 n. Chr. Als einziges Lexikon berücksichtigt es neben der klassischen Latinität auch die Besonderheiten der spätantiken und christlichen Texte. Untersucht werden nicht nur literarische Werke, sondern etwa auch Inschriften, juristische und medizinische Gebrauchstexte oder Graffiti. In kritischer Sichtung und Interpretation der Belege werden die Lexikonartikel erarbeitet, aus denen die Geschichte der Bedeutungen und Gebrauchsweisen jedes Wortes abgelesen werden kann.