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  2. Forschungsvorhaben

Forschungsvorhaben und Einrichtungen

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Reihenfolge
Art des Vorhabens
Geldgeber
Projektstatus
  • Schelling in München (1811-1841). Hybride Nachlass-Edition

    Leitendes Ziel des Projekts ist es, im Blick auf die Wirksamkeit Schellings während seiner Münchener Zeit (1811–1841) den letzten großen, noch unedierten Nachlass der klassischen deutschen Philosophie umfassend und systematisch zu erschließen und in einer hybriden Edition zugänglich zu machen. Es gilt, erstmals vollständig die Schelling bezüglichen Dokumente (Konzeptentwürfe, Nachschriften, Briefe, Tagebücher) aus dessen Münchener Periode mit besonderem Fokus auf ihrer Entstehungs- und Wirkungsgeschichte aufzuarbeiten und verfügbar zu machen. Dadurch soll über die Fachgrenzen der Philosophie hinaus für die wissenschaftliche Forschung eine verlässliche Grundlage geschaffen werden, um die Entwicklung der Wissenschaften und des modernen Wissensverständnisses im Ausgang von der klassischen deutschen Philosophie angemessen erörtern zu können.

  • Sprachgitter digital: Die historisch-kritische Jean-Paul-Ausgabe

    Der Schriftsteller Jean Paul (1763-1825) war ein wichtiger Vertreter der deutschen Klassik – und dennoch ist sein Werk bislang nicht komplett erschlossen: Das Vorhaben „Sprachgitter digital“ wird alle Teile seines Schaffens vom Manuskript bis zum Druckwerk erstmals erschließen und in einer digitalen Publikation die Vernetzungsmuster und Knotenpunkte in Jean Pauls Werk abbilden. Im Zentrum stehen dabei seine Handschriften – einer der letzten ungehobenen Schätze der deutschen Klassik. Die historisch-kritische Jean-Paul-Ausgabe wird über ein Onlineportal gemäß den FAIR-Prinzipien frei zugänglich sein: Forschenden unterschiedlicher Disziplinen wird die Datenbank als Grundlage für weitere Projekte dienen, und auch die interessierte Öffentlichkeit kann sich auf Spurensuche in den Sprachgittern begeben.

  • Thesaurus linguae Latinae

    Der Thesaurus linguae Latinae ist das erste vollständige wissenschaftliche Wörterbuch des antiken Lateins von den Anfängen bis 600 n. Chr. Als einziges Lexikon berücksichtigt es neben der klassischen Latinität auch die Besonderheiten der spätantiken und christlichen Texte. Untersucht werden nicht nur literarische Werke, sondern etwa auch Inschriften, juristische und medizinische Gebrauchstexte oder Graffiti. In kritischer Sichtung und Interpretation der Belege werden die Lexikonartikel erarbeitet, aus denen die Geschichte der Bedeutungen und Gebrauchsweisen jedes Wortes abgelesen werden kann.

  • Tibetisches Wörterbuch

    Das Wörterbuch der tibetischen Schriftsprache ist das erste wissenschaftliche Referenzwerk, das die historische Entwicklung des tibetischen Wortschatzes anhand von Textbelegen sichtbar macht. Es präsentiert Zitate aus Originalquellen in Umschrift mit deutscher Übersetzung. Das Textkorpus umfasst repräsentative Texte von den Anfängen der tibetischen Literatur bis zum 19. Jahrhundert und schließt Werke verschiedenster Gattungen ein: alttibetische Inschriften, historische Dokumente, einheimische Geschichtswerke und Biographien, die schöne Literatur, religiöse Texte und wissenschaftliche Abhandlungen. Neben buddhistischen Quellen, die aus indischen Sprachen ins Tibetische übersetzt sind, werden auch solche der Bon-Religion berücksichtigt.

  • Walther-Meißner-Institut (WMI)

    Die Kommission für Tieftemperaturforschung betreibt mit dem Walther-Meißner-Institut (WMI) ein international bedeutendes Zentrum der Tieftemperaturforschung und -technologie, das die Keimzelle für zahlreiche wissenschaftliche und technische Entwicklungen bildet.