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  2. Forschungsvorhaben

Forschungsvorhaben und Einrichtungen

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Fachdisziplin
Epoche
Reihenfolge
Art des Vorhabens
Geldgeber
Projektstatus
  • Geodäsie (DGK)

    Die Geodäsie umfasst die Vermessung der Erde und Erfassung ihrer dynamischen Veränderungen global, regional, lokal; die Analyse, Bewertung und Visualisierung der gewonnenen Daten zusammen mit anderen raumbezogenen Informationen; die Entwicklung von Strategien für nachhaltige räumliche Entwicklungen sowie die Unterstützung von raumbezogenen Entscheidungsprozessen und deren Realisierung. Der Ausschuss Geodäsie der BAdW wurde 1952 unter der Bezeichnung Deutsche Geodätische Kommission (DGK) gegründet und vertritt die universitäre geodätische Forschung und Lehre in Deutschland. Aufgaben beinhalten die Koordinierung der Forschung auf allen Gebieten der Geodäsie in Deutschland, Beratung, Vertretung in internationalen Gremien und Öffentlichkeitsarbeit.

  • Geowissenschaftliche Hochdruckforschung

    Der Projektbeirat Geowissenschaftliche Hochdruckforschung begleitet die wissenschaftliche Arbeit des Bayerischen Forschungsinstituts für Experimentelle Geochemie und Geophysik (Bayerisches Geoinstitut) der Universität Bayreuth. Sie wirkt bei Berufungen sowie Haushalts- und Strukturfragen beratend mit.

  • Herausgabe der Schriften des Johannes von Damaskus

    Johannes von Damaskus (ca. 650 – 750 n. Chr.) gilt als letzter gemeinsamer griechischer Kirchenvater der Ost- und der Westkirche. Die Bayerische Akademie der Wissenschaften betreut die erste kritische Gesamtedition seiner Werke. Kritisch ediert liegen bereits vor: Die philosophisch-logischen Schriften, die Dogmatik, die Reden zum Bilderstreit, die polemischen Schriften, Predigten und Heiligengeschichten, der Roman „Barlaam und Ioasaph“ und der Pauluskommentar. Derzeit in Arbeit sind eine Edition der „Sacra Parallela“ und der arabischen sowie griechischen Viten des Johannes von Damaskus.

  • Herausgabe der Urkunden Kaiser Friedrichs II.

    Aufgabe des Forschungsvorhabens ist die Sammlung, Bearbeitung und Edition der Urkunden (Diplome und Mandate) Kaiser Friedrichs II. Das Projekt umfasst über 2.600 Urkunden, die im Original oder nur mehr als Abschrift überliefert sind

  • Historisch-kritische Ausgabe der Werke und Briefe Adalbert Stifters

    Die Historisch-Kritische Ausgabe der Werke und Briefe von Adalbert Stifter (1805-1868) umfasst insgesamt rund 50 Bände. Neben dem dichterischen Werk wird die Edition auch alle Dokumente seiner amtlichen Tätigkeit als k. k. Schulrat in Linz und als Landeskonservator von Oberösterreich sowie seine umfangreiche Korrespondenz enthalten. Alle Bände enthalten einen textkritischen Apparat und einen Kommentar mit detaillierten Einzelstellenerläuterungen sowie Informationen zu Entstehung und Rezeption der Stifterschen Texte.

  • Johannes Zacharias Aktuarios

    Das Forschungsprojekt umfasst die vollständige kritische Edition der zweiteiligen Schrift über das Seelenpneuma des byzantinischen Arztes, Gelehrten und Aktuarios (hochrangiger Titel bei Hofe und im Kontext einer Krankenhausinstitution) Johannes Zacharias (ca. 1275–1328), eine deutsche Übersetzung sowie die medizinhistorische, geistes- und rezeptionsgeschichtliche Kontextualisierung dieses Werkes. Der griechische Text der Abhandlung ist in ca. 33 Handschriften überliefert, die in der Hauptsache zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert zu datieren sind. Eine der wesentlichen Zielsetzungen des Forschungsprojektes ist die Analyse und editorische Erfassung der einzelnen Redaktionen der handschriftlichen Überlieferung des Textes.

  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters (KdiH)

    Der „Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters“ (KdiH) befasst sich mit der Text-Bild-Forschung des deutschsprachigen Mittelalters. Er richtet in seiner Arbeit den Fokus auf das spezifische Wechselspiel und die vielschichtigen Interdependenzen von Text und Bild. Ca. 3.500 Handschriften werden nach inhaltlichen Kriterien in sogenannten Stoffgruppen geordnet. So entsteht mit der Dokumentation und Beschreibung dieser Handschriften im KdiH ein Arbeitsinstrument für Mediävisten aller Fachrichtungen, unter anderem auch für Historiker, Theologen, Medizin- und Rechtswissenschaftler.

  • Keilschrifttexte aus Isin (Išān Baḥrīyāt) (Kampagnen 1–8)

    Von 1973-1989 führte Bartel Hrouda im Namen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften archäologische Ausgrabungen in Isin (modern: Išān Baḥrīyāt) im südlichen Irak durch. Vom 3. bis ins 1. Jahrtausend v.Chr. dominierte das Heiligtum der Heilgöttin Gula die Metropole, die jahrhundertelang Hauptstadt Babyloniens war. Die Ausgräber fanden vor allem altbabylonische (20.-18. Jh. v.Chr.) Keilschrifttexte. Die Edition (Katalog, Handkopien und Transliterationen) notiert für jede in den Kampagnen 1-8 (1973-1984) gefundene Tontafel den exakten archäologischen Kontext. So werden nicht nur die königlichen Bauherren des Gula-Tempels identifiziert. Personallisten erlauben es, den königlichen Palast zu lokalisieren, und in fast jedem altbabylonischen Haus bezeugen Keilschrifttexte, dass Schreiben, Lesen und Rechnen praktiziert und erlernt und auch Literatur gelehrt wurde.

  • Kommission für bayerische Landesgeschichte (KBL)

    Die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ist eine wissenschaftliche Einrichtung zur Erforschung der Geschichte Altbayerns, Frankens und Schwabens. Das Institut für Volkskunde und die Schwäbische Forschungsstelle Augsburg sind der Kommission angegliedert. Sie können sich im Folgenden über Aufbau und Tätigkeit der Kommission informieren und ihre Rechercheangebote nutzen.

  • Kulturen politischer Entscheidung in der modernen Demokratie

    Demokratie ist ein fortwährender Prozess, der stets neu gedacht, verhandelt und praktiziert wird. Das neue Forschungsprojekt der BAdW erforscht exemplarisch die rechtlichen, politisch-gesellschaftlichen und kulturellen Grundlagen und Formen demokratischer Entscheidungsprozesse. Der konzeptionelle Angelpunkt ist dabei der Begriff der „Verfassungskultur“, der hier als Ansatz zur Kulturgeschichte des Politischen verstanden wird und sich auf politisch-konstitutionelle Deutungsmuster bezieht. Das interdisziplinär angelegte Projekt untersucht die Zeit von ca. 1950 bis heute und nimmt dabei unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, Großbritannien und den ostmitteleuropäischen Raum (seit 1989) in den Blick.