Logo der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  1. Forschungs­einrichtung
  2. Forschungsvorhaben

Forschungsvorhaben und Einrichtungen

Volltextsuche
Fachdisziplin
Epoche
Reihenfolge
Art des Vorhabens
Geldgeber
Projektstatus
  • Herausgabe der Urkunden Kaiser Friedrichs II.

    Aufgabe des Forschungsvorhabens ist die Sammlung, Bearbeitung und Edition der Urkunden (Diplome und Mandate) Kaiser Friedrichs II. Das Projekt umfasst über 2.600 Urkunden, die im Original oder nur mehr als Abschrift überliefert sind

  • Historisch-kritische Ausgabe der Werke und Briefe Adalbert Stifters

    Die Historisch-Kritische Ausgabe der Werke und Briefe von Adalbert Stifter (1805-1868) umfasst insgesamt rund 50 Bände. Neben dem dichterischen Werk wird die Edition auch alle Dokumente seiner amtlichen Tätigkeit als k. k. Schulrat in Linz und als Landeskonservator von Oberösterreich sowie seine umfangreiche Korrespondenz enthalten. Alle Bände enthalten einen textkritischen Apparat und einen Kommentar mit detaillierten Einzelstellenerläuterungen sowie Informationen zu Entstehung und Rezeption der Stifterschen Texte.

  • Johannes Zacharias Aktuarios

    Das Forschungsprojekt umfasst die vollständige kritische Edition der zweiteiligen Schrift über das Seelenpneuma des byzantinischen Arztes, Gelehrten und Aktuarios (hochrangiger Titel bei Hofe und im Kontext einer Krankenhausinstitution) Johannes Zacharias (ca. 1275–1328), eine deutsche Übersetzung sowie die medizinhistorische, geistes- und rezeptionsgeschichtliche Kontextualisierung dieses Werkes. Der griechische Text der Abhandlung ist in ca. 33 Handschriften überliefert, die in der Hauptsache zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert zu datieren sind. Eine der wesentlichen Zielsetzungen des Forschungsprojektes ist die Analyse und editorische Erfassung der einzelnen Redaktionen der handschriftlichen Überlieferung des Textes.

  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters (KdiH)

    Der „Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters“ (KdiH) befasst sich mit der Text-Bild-Forschung des deutschsprachigen Mittelalters. Er richtet in seiner Arbeit den Fokus auf das spezifische Wechselspiel und die vielschichtigen Interdependenzen von Text und Bild. Ca. 3.500 Handschriften werden nach inhaltlichen Kriterien in sogenannten Stoffgruppen geordnet. So entsteht mit der Dokumentation und Beschreibung dieser Handschriften im KdiH ein Arbeitsinstrument für Mediävisten aller Fachrichtungen, unter anderem auch für Historiker, Theologen, Medizin- und Rechtswissenschaftler.

  • Keilschrifttexte aus Isin (Išān Baḥrīyāt) (Kampagnen 1–8)

    Von 1973-1989 führte Bartel Hrouda im Namen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften archäologische Ausgrabungen in Isin (modern: Išān Baḥrīyāt) im südlichen Irak durch. Vom 3. bis ins 1. Jahrtausend v.Chr. dominierte das Heiligtum der Heilgöttin Gula die Metropole, die jahrhundertelang Hauptstadt Babyloniens war. Die Ausgräber fanden vor allem altbabylonische (20.-18. Jh. v.Chr.) Keilschrifttexte. Die Edition (Katalog, Handkopien und Transliterationen) notiert für jede in den Kampagnen 1-8 (1973-1984) gefundene Tontafel den exakten archäologischen Kontext. So werden nicht nur die königlichen Bauherren des Gula-Tempels identifiziert. Personallisten erlauben es, den königlichen Palast zu lokalisieren, und in fast jedem altbabylonischen Haus bezeugen Keilschrifttexte, dass Schreiben, Lesen und Rechnen praktiziert und erlernt und auch Literatur gelehrt wurde.

  • Kommission für bayerische Landesgeschichte (KBL)

    Die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ist eine wissenschaftliche Einrichtung zur Erforschung der Geschichte Altbayerns, Frankens und Schwabens. Das Institut für Volkskunde und die Schwäbische Forschungsstelle Augsburg sind der Kommission angegliedert. Sie können sich im Folgenden über Aufbau und Tätigkeit der Kommission informieren und ihre Rechercheangebote nutzen.

  • Leibniz-Rechenzentrum

    Die Forschung im Bereich Informatik findet am BAdW-Institut Leibniz-Rechenzentrum(LRZ) statt und konzentriert sich auf zwei Schwerpunkte: die praktische und technische Informatik und die angewandte Informatik. Im Bereich der technischen und praktischen Informatik stehen folgende Themen im Mittelpunkt: Integriertes Management von Rechnernetzen, IT-Services und Informationssicherheit; Optimierung des Energieverbrauchs komplexer IT- und Rechenzentrums-Infrastrukturen, extreme Skalierung von Simulationsanwendungen auf modernen Höchstleistungsrechnerarchitekturen; Kooperatives Management von e-Infrastrukturen für daten- und rechenintensive Anwendungen sowie Virtual Reality und Visualisierung. Bei der angewandten Informatik geht es um die Unterstützung von Wissenschaftlern diverser Fachrichtungen bei der Umsetzung ihrer computergestützten Forschung (z. B. Astro- und Plasmaphysik, Lebens-, Geo- oder Umweltwissenschaften).

  • Max Weber-Gesamtausgabe

    Max Weber (1864-1920), einer der herausragenden Gelehrten des beginnenden 20. Jahrhunderts, ist weltweit als Klassiker der modernen Soziologie bekannt. Die Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) präsentiert sein Werk vollständig und nach historisch-kritischen Grundsätzen in drei Abteilungen: I. Schriften und Reden, II. Briefe, III. Vorlesungen und Vorlesungsnachschriften. Seine Texte werden transkribiert, philologisch geprüft, sachlich erschlossen und in den wissenschaftsgeschichtlichen Kontext gestellt. Der größte Teil der auf 47 Bände angelegten Edition ist seit 1984 erschienen. In München befinden sich die Generalredaktion und eine umfangreiche Max Weber-Sammlung mit einer Spezialbibliothek, die von Weber-Forschern aus aller Welt genutzt wird.

  • Mittelalterliche Bibliothekskataloge Deutschlands und der Schweiz (MBK)

    Das Projekt trägt mit der systematischen Veröffentlichung der Bibliothekskataloge, die bis ca. 1500 in Deutschland und der Schweiz abgefasst wurden, dazu bei, das geistige Erbe des Mittelalters zu erfassen und der Forschung zugänglich zu machen.

  • Mittellateinisches Wörterbuch

    Das Mittellateinische Wörterbuch ist das größte unter den nationalen Wörterbüchern zur mittelalterlichen Latinität, die unter der Ägide der Union Académique Internationale in Europa erarbeitet werden, und basiert auf den lateinischen Quellen, die zwischen dem 6. und dem ausgehenden 13. Jahrhundert im deutschen Sprachraum entstanden sind und in edierter Form vorliegen. Grundlage des Wörterbuches ist ein umfangreiches Archiv mit mehr als einer Million Zetteln, für das ungefähr 4000 Texte aus allen literarischen Gattungen nebst Fachtexten und Urkunden exzerpiert und fünfzig vollständig verzettelt wurden.