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Research projects and institutes

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  • Tibetisches Wörterbuch

    Das Wörterbuch der tibetischen Schriftsprache ist das erste wissenschaftliche Referenzwerk, das die historische Entwicklung des tibetischen Wortschatzes anhand von Textbelegen sichtbar macht. Es präsentiert Zitate aus Originalquellen in Umschrift mit deutscher Übersetzung. Das Textkorpus umfasst repräsentative Texte von den Anfängen der tibetischen Literatur bis zum 19. Jahrhundert und schließt Werke verschiedenster Gattungen ein: alttibetische Inschriften, historische Dokumente, einheimische Geschichtswerke und Biographien, die schöne Literatur, religiöse Texte und wissenschaftliche Abhandlungen. Neben buddhistischen Quellen, die aus indischen Sprachen ins Tibetische übersetzt sind, werden auch solche der Bon-Religion berücksichtigt.

  • Vergleichende Archäologie der römischen Alpen- und Donauländer

    Das Projekt widmet sich den Übergängen von der vorrömischen Eisenzeit in die frühe römische Kaiserzeit und von der Spätantike ins frühe Mittelalter (Schwerpunkt Frühzeit/Schwerpunkt Spätzeit). Von 2012 bis 2025 sind Grabungsprojekte die Basis des Vorhabens (Frühzeit: Pfaffenhofen, Nordtirol und Spätzeit: San Martino/San Silvestro, Trentino). Darauf aufbauend werden Regionalstudien erstellt, die die Plätze in einen größeren Zusammenhang setzen.

  • Walther-Meißner-Institut (WMI)

    Die Kommission für Tieftemperaturforschung betreibt mit dem Walther-Meißner-Institut (WMI) ein international bedeutendes Zentrum der Tieftemperaturforschung und -technologie, das die Keimzelle für zahlreiche wissenschaftliche und technische Entwicklungen bildet.

  • Zukunftswerte (Ad-hoc-Arbeitsgruppe)

    Die im Jahre 2019 eingerichtete Ad-hoc-Gruppe „Zukunftswerte“ widmet sich zentralen gesellschaftlichen Werten, die aktuell vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt sind, z.B. durch Digitalisierung und durch soziale Medien, durch Nationalismus und Populismus, durch Migration sowie durch die Infragestellung oder den Bedeutungsverlust wertstiftender Institutionen. Drei Paare von Werten stehen im Mittelpunkt und werden als Spannungsfelder analysiert, nämlich Freiheit und Sicherheit, Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse sowie Multikulturalität und Identität. Die ad hoc-AG beschäftigt sich aus empirischer und normativer Perspektive u. a. mit folgenden Themen: Akzeptanz und Zurückweisung von Werten, Wertevermittlung und Zukunft der Wertevermittlung in gesellschaftlichen Institutionen; historische und kulturelle Verankerung von Werten und deren Transformationen; handlungsleitende und andere Funktionen von Werten. Die Arbeitsgruppe reflektiert und initiiert Forschung zu diesen Fragestellungen und möchte gleichzeitig die gesellschaftliche Debatte zu den o.g. Spannungsfeldern fördern. Sprecher der Arbeitsgruppe sind Andrea Abele-Brehm (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse), Nicole J. Saam (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Freiheit und Sicherheit) und Michael F. Zimmermann (spezifisch befasst mit dem Wertepaar Multikulturalität und Identität).