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Research projects and institutes

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Project Status
  • Ad hoc-AG Judentum in Bayern

    Aufbauend auf früheren Forschungen zu Juden in München, in Franken, in Schwaben und in der Oberpfalz soll diese AG ein breitangelegtes Bild jüdischen Lebens in Bayern bis in die Gegenwart vermitteln. Dazu gehören öffentliche Vorträge, Podcasts und Filme bzw. Video-Interviews sowie Podiumsdiskussionen und die Ausarbeitung einer interaktiven Karte zu einem Jahrtausend jüdischen Lebens in Bayern wie auch die Verschriftlichung der Ergebnisse in einem policy paper.

  • ALMA –Wissensnetze in der mittelalterlichen Romania

    Wie bedingen und beeinflussen sich Sprache und Wissen(schaft) gegenseitig? Dieser Frage geht das Vorhaben ALMA nach – und zwar im romanischen Kulturraum, in dem in der Zeit zwischen ca. 1100 und 1500 neue volkssprachliche Wissensnetze entstanden. Die romanischen Sprachen sind bedeutende Träger des kulturellen Austauschs, der im Mittelalter die europäische Identität als Wis-sensgesellschaft begründete. Das Projekt erforscht, wie das mittelalterliche Ita-lienisch, Französisch, Okzitanisch, Katalanisch und Spanisch zu Wis-sen(schaft)ssprachen ausgebaut wurden. Methoden der Linguistik, Textphilologie und Wissen(schaft)sgeschichte werden kombiniert mit den Technologien der Digital Humanities und des Ontology Engineering. Die Ergebnisse werden gemäß der FAIR-Prinzipien in einer Forschungswerkbank präsentiert, die an-schlussfähig an andere Vorhaben ist.

  • Archäologische Erforschung der römischen Alpen- und Donauländer

    Das Projekt widmet sich den Übergängen von der vorrömischen Eisenzeit in die frühe römische Kaiserzeit und von der Spätantike ins frühe Mittelalter (Schwerpunkt Frühzeit/Schwerpunkt Spätzeit). Von 2012 bis 2025 sind Grabungsprojekte die Basis des Vorhabens (Frühzeit: Pfaffenhofen, Nordtirol und Spätzeit: San Martino/San Silvestro, Trentino). Darauf aufbauend werden Regionalstudien erstellt, die die Plätze in einen größeren Zusammenhang setzen.

  • Archäologische Untersuchungen und Ausgrabungen zur antiken Urbanität

    Das Forschungsprojekt widmet sich dem materiellen Erscheinungsbild antiker Städte, das als Spiegel wie auch als prägender Bestandteil sozialer Strukturen und Prozesse untersucht wird. Dazu entwickelt und fördert die Kommission Projekte zur Archäologie antiker Städte und zur Erprobung interdisziplinärer Methoden.

  • Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation

    Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) trägt dazu bei, die Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation besser zu verstehen. Damit liefert es die Grundlagen, um die digitale Zukunft der Gesellschaft verantwortungsvoll und gemeinwohlorientiert zu gestalten.

  • Bayerisches Wörterbuch

    Das Bayerische Wörterbuch erfasst den Wortschatz der bairischen Dialekte vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Während die Sprachformen der Vergangenheit aus literarischen Quellen bezeugt sind, werden die bairischen Mundarten der Gegenwart hauptsächlich durch schriftliche Befragung von Dialektsprechern erhoben. Die Artikel sind nach den Bedeutungen gegliedert. Sie enthalten neben Angaben zu Grammatik, Alter, geographischer Verbreitung, Vorkommenshäufigkeit, Lautung und Herkunft des Wortes auch Beispielsätze aus der Gegenwart und aus älteren Quellen sowie sachliche und volkskundliche Informationen.

  • Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland

    Das Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland erforscht und publiziert die Decken- und Wandmalerei der Zeit zwischen etwa 1550 und 1800 auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Ein Bestand von über 4000 erhaltenen und rekonstruierbaren Kunstdenkmälern wird hier erstmalig umfas-send dokumentiert, analysiert und präsentiert: in Texten und neu angefertigtem sowie historischem Bild- und Planmaterial, im kunsthistorischen, architektonischen und historischen Kontext, mit innovativen digitalen Techniken in einer online-basierten Datenbank. Projektleitung: Prof. Dr. Stephan Hoppe, Projektbeginn: 1.4.2015

  • Corpus Vasorum Antiquorum

    Antike griechische Keramik ist eine Geschichtsquelle besonderer Art. Gefäßformen, Bilder und Inschriften geben vielfältige Informationen zur Lebenswelt – sie sind neben der schriftlichen Überlieferung eine der wichtigsten Grundlagen unseres Wissens über die Antike. Unter dem Dach des 1921 gegründeten Corpus Vasorum Antiquorum arbeiten derzeit 25 Akademien zusammen. Seine Aufgabe ist es, bemalte antike griechische Keramik aus Griechenland nach einheitlichen Standards für die Forschung zu erschließen und umfassend zu dokumentieren. Seit 2004 sind alle bislang erschienen Bände des internationalen Projekts in einer Datenbank der Oxford University zugänglich, in der jedes einzelne Gefäß durch einen eigenen Datensatz erfasst wird.

  • Cuneiform Artefacts of Iraq in Context (CAIC) - Keilschriftartefakte Mesopotamiens

    Die Keilschriftartefakte des Iraq Museum Baghdad sind ein zentraler Bestand-teil des kulturellen Erbes Mesopotamiens, der grundsätzlich gefährdet ist. Das Vorhaben wird als interdisziplinäres Akademieprojekt rund 17.000 Keilschrift-tafeln aus dem antiken Mesopotamien dokumentieren, edieren, aus historischer und linguistischer Perspektive analysieren sowie mit neuesten digitalen Ansätzen für die Öffentlichkeit und Fachleute verschiedener Disziplinen online bereitstellen.

  • Der Österreichische Bibelübersetzer

    Die Bibel wurde schon vor Martin Luther ins Deutsche übersetzt. Bereits im 14. Jahrhundert erstellte ein namentlich unbekannter Autor, den man nach dem Fundort der meisten Manuskripte als „Österreichischen Bibelübersetzer“ bezeichnet, eine umfassende und kommentierte Textversion, die als bedeutendste Leistung auf diesem Gebiet gilt. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat beschlossen, die Edition und Kommentierung dieser mittelalterlichen Bibelübersetzung ab 2016 zu fördern. Das Projekt wird gemeinsam von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt.