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Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, Chinas wachsender Machtanspruch im Indo-Pazifik und die Außenpolitik unter Donald Trump verändern die globalen Machtverhältnisse. Doch ist der Neoimperialismus tatsächlich etwas Neues oder kehren vor allem bekannte Machtmuster zurück? Was zeichnet das neoimperiale Agieren Trumps aus? Und was würde ein russischer Sieg für den Neoimperialismus bedeuten? Im Gespräch erklärt Martin Schulze Wessel, welche Konsequenzen diese Entwicklungen für Europa und die internationale Ordnung haben.
Wer spricht
Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW
Anja Reiter ist freie Journalistin in München
Prof. Dr. Martin Schulze Wessel hat den Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der LMU München inne. Der Historiker ist Mitglied der BAdW und Co-Sprecher der Ad hoc-AG „Neoimperialismus als Herausforderung der Gegenwart“.
Skript: Monique Opetz
Schnitt: Dr. Laura Räuber
Mastering: Leonard Zimmermann
Bildcredit: Frank Bauer
Ad hoc-AG „Neoimperialismus als Herausforderung der Gegenwart“
Die Ad hoc-AG „Neoimperialismus als Herausforderung der Gegenwart“ analysiert die neoimperialen Strategien Russlands, Chinas und der USA vor dem Hintergrund einer erschütterten internationalen Ordnung. Sie untersucht Prestigestreben, Mächtekonkurrenz und imperiale Selbstentwürfe sowie die historischen Narrative, mit denen Herrschaft und Expansion legitimiert werden. Methodisch verbindet sie vergleichende, interdisziplinäre Forschung mit strukturierten Dialogformaten mit Parlamentariern. Ziel ist die politiknahe Forschung und ein direkter Transfer von Forschungsergebnissen in Politik und Öffentlichkeit.
Quellen
Martin Schulze Wessel „Der Fluch des Imperiums – Die Ukraine, Polen und der Irrweg der russischen Geschichte” (C. H. Beck, 2023)
Martin Schulze Wessel „Warum Russland nicht aufhören wird – sieben Thesen“ (C. H. Beck, 2026)










