Zum Inhalt
Eine funktionierende Demokratie ist auf informierte Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Aktuelle Ereignisse sollen in größere Zusammenhänge eingeordnet und öffentliche Debatten mit wissenschaftlichen Befunden unterfüttert werden. Dabei schwindet in Teilen der Bevölkerung das Vertrauen in die Wissenschaft. Womöglich auch, da in der Wissenschaft häufig Fragen nachgegangen wird, ohne auf eine unmittelbare Nutzbarmachung für die Gesellschaft zu achten; und diese Fragen in Fachsprachen beantwortet werden, die für die Öffentlichkeit schwer zu verstehen sind. Ein Dilemma für die informierte Gesellschaft.
Wie erklärt sich das Misstrauen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft? Gibt es gar eine Angst vor dem Wissen, und warum? Wie können Wissenschaft und Gesellschaft besser verzahnt werden, um den großen Problemen unserer Zeit gerecht zu werden? Und besteht noch Hoffnung auf eine informierte Gesellschaft? Und wie seit langem nicht mehr, wird die Wissenschaft angegriffen, lächerlich gemacht und in Frage gestellt. Über diese Fragen diskutieren Michel Friedman und Harald Lesch.
Wer spricht
Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW
Michel Friedman ist ein deutsch-französischer Jurist, Philosoph, Publizist, Autor und Moderator. Er ist Honorarprofessor an der Frankfurt University of Applied Sciences und war Geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES).
Harald Lesch ist Professor für Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München.
Moderation: Marlene Weiß, Leiterin des Ressorts Wissenschaft der Süddeutschen Zeitung










