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Wozu Regeln? Zwischen Orientierung, Freiheit und Zumutung

Podcast||1:42 Std.

Regeln, sei es in der Rechtsprechung, im sozialen Miteinander, in der Sprache… gehören fest zu unserem Alltag. Aber wann sind sie hilfreich, sinnvoll… und wann vielleicht unnötig einschränkend? Unser Akademie Salon am 22. Juni lud zu einer interdisziplinären Reflexion ein – über die Macht der Regeln, ihre Notwendigkeit und die Grenzen, an denen wir sie immer wieder neu verhandeln.

  • 00:00:00
    Intro
  • 00:01:45
    Begrüßung durch Prof. Dr. Markus Schwaiger
  • 00:08:49
    Vortrag und Gespräch
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    Begrüßung durch Prof. Dr. Markus Schwaiger
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    Vortrag und Gespräch
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Regeln, sei es in der Rechtsprechung, im sozialen Miteinander, in der Sprache… gehören fest zu unserem Alltag. Aber wann sind sie hilfreich, sinnvoll… und wann vielleicht unnötig einschränkend? Unser Akademie Salon am 22. Juni lud zu einer interdisziplinären Reflexion ein – über die Macht der Regeln, ihre Notwendigkeit und die Grenzen, an denen wir sie immer wieder neu verhandeln.

Zum Inhalt

Regeln prägen unser Leben: Sie geben Halt, schaffen Ordnung und ermöglichen das Zusammenleben in komplexen Gesellschaften. Ob in Sprache, Recht oder sozialem Miteinander – sie durchdringen fast alle Bereiche unseres Alltags. Kinder erwerben schon früh kulturspezifische Normen, die sie im Erwachsenenalter als natürlich empfinden. Doch Regeln sind oft umstritten. Warum brauchen wir sie überhaupt? Warum suchen wir sie selbst dann, wenn sie uns einengen oder als Zumutung erscheinen?

Der Akademie Salon lädt zu einer interdisziplinären Reflexion ein – über die Macht der Regeln, ihre Notwendigkeit und die Grenzen, an denen wir sie immer wieder neu verhandeln. Den Auftakt bildet ein Impuls zu den Zehn Geboten, einem der ältesten und einflussreichsten Regelwerke der Menschheitsgeschichte. Anschließend fragen wir, wie sich Regeln über die Zeit entwickelt haben und wie sie heute gestaltet sein müssen, um einer sich wandelnden Welt gerecht zu werden. Wir werfen außerdem einen vertieften Blick ins Tierreich und auf das Familienrecht. Und schließlich geht es um die Frage: Wie viele Regeln brauchen wir, um frei zu sein, und wer entscheidet, was „zu viel“ oder „zu wenig“ ist?

In Ergänzung zu ihrem vielfältigen öffentlichen Veranstaltungsangebot bietet die BAdW mit dem Format „Akademie Salon“ eine neue Plattform, um mit ausgewählten Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien über Forschungsthemen am Puls der Zeit und die Herausforderungen der Zukunft zu diskutieren.

Wer spricht

Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Begrüßung: Prof. Dr. Markus Schwaiger, Präsident der BAdW

Impulsvortrag “Moses Vermächtnis. Von göttlichen und menschlichen Gesetzen” von Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf, em. Professor für Systematische Theologie und Ethik an der LMU München / BAdW

Gespräch mit: 

Prof. Dr. Lorraine Daston, em. Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte

Prof. Dr. Daniel Haun, Leiter der Abteilung für vergleichende Kulturpsychologie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und Direktor des Leipziger Forschungszentrums für frühkindliche Entwicklung

Dr. Charlotte Wendland, Akademische Rätin a.Z. am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der LMU München / BAdW

Moderation: 

Dr. Sibylle Anderl, Leiterin des Ressorts WISSEN der ZEIT

Andreas Bönte, Journalist und bis 2025 stellvertretender Programmdirektor Kultur beim Bayerischen Rundfunk

Foto: Kai Neunert

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