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  • Unter Druck – Erinnerungskultur im Fokus der radikalen Rechten

    Video||1:18 Std.
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    Radikale rechte Akteure fordern zunehmend eine „erinnerungspolitische Wende“. Auch im Netz und in den sozialen Medien wird massiv Druck ausgeübt und Geschichtsrevisionismus betrieben. Wie gehen Akteurinnen und Akteure der Erinnerungskultur damit um - und wie muss sich Erinnerungsarbeit für eine zielgruppengerechte Ansprache insgesamt wandeln?

    Zum Inhalt 

    Orte, die für den nationalsozialistischen Terror stehen, mahnen das demokratische Gemeinwesen insbesondere in Deutschland zu einer umfassenden Erinnerungskultur und -praxis. Schien dies eine Zeitlang unumstritten, finden in jüngerer Vergangenheit Stimmen aus der radikalen Rechten Gehör unter Wählerinnen und Wählern, die ein Umdenken fordern: Die Erinnerung an deutsche Schandtaten soll heruntergefahren und durch ein Gedenken an (mitunter vermeintliche) Sternstunden der deutschen Geschichte ersetzt werden. Wie gehen Akteurinnen und Akteure der Erinnerungskultur mit diesem neuen Druck um, und wie kann eine Erinnerungskultur aussehen, die dem mörderischen Vermächtnis der deutschen Geschichte ebenso wie den sich wandelnden Zielgruppen und deren Rezeptionsgewohnheiten gerecht wird?

    Podium: 

    Clara Mansfeld, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg

    Dr. Deborah Schnabel, Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt a. M.

    Prof. Dr. Martina Steber, Institut für Zeitgeschichte München–Berlin, München

    Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Weimar

    Moderation: Ilanit Spinner, Bayerischer Rundfunk/ARD, Berlin

    Kooperation

    Eine Kooperationsveranstaltung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, der Bundeszentrale für politische Bildung, des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin und der Dokumentation Obersalzberg.

    Foto: © Philipp Gülland