Zum Inhalt
In vielen Krisendiagnosen wird die Digitalisierung als wichtige Ursache für die weite Verbreitung von Fake News, einen Verfall der Rationalität öffentlicher Kommunikation, die Erosion einer gemeinsamen Wissensbasis („echo chambers“) sowie den Verlust an Vertrauen in Journalismus und Wissenschaft als epistemische Autoritäten angeführt. In der öffentlichen Debatte über diese Themen ist zudem die Sorge verbreitet, dass neue Manipulationstechniken eine erhebliche Gefahr für die Meinungsbildung darstellen und wir den Beginn eines „postfaktischen Zeitalters“ erleben. Die Podiumsdiskussion erörtert, inwiefern diese Diagnosen zutreffen.
Wer spricht
Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW
Begrüßungsrede: Prof. Dr. Christoph Neuberger, Co-Sprecher der Ad-Hoc-AG und Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Impulsvortrag von Dr. Julia Serong, Ad-Hoc-Arbeitsgruppe "Faktizität der Welt" der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit den Ergebnissen der Tagung.
Podiumsdiskussion: Prof. Dr. Alexander Filipovic, Hochschule für Philosophie München und Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ des Deutschen Bundestages
Dieter Janecek, Bündnis 90/ die Grünen und Mitglied des Bundestagsausschusses „Digitale Agenda“
David Schraven, Recherchebüro Correctiv
Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig, Universität Passau
Moderation: Sissi Pitzer (Bayerischer Rundfunk)
Die Veranstaltung war eine Kooperation der Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Faktizität der Welt“ und des Bayerischen Forschungsinstituts für digitale Transformation der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (bidt). Zur Veranstaltungsseite geht es hier.









