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Wie weit darf man die Freiheit der Einzelnen – etwa durch Corona-Maßnahmen – einschränken, um damit die Sicherheit der gesamten Bevölkerung zu schützen? Sind Freiheit und Sicherheit immer Gegensätze, oder können sie sich auch ergänzen?
Wer spricht
Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW
Es diskutieren: Die Wissenschaftsredakteurin Jeanne Turczynski (BR), der Historiker Prof. Dr. Eckhart Conze (Universität Marburg) und der Philosoph Prof. Dr. Otfried Höffe (Universität Tübingen).
Foto: flickr/Kai Schwerdt.
Zur Ad-Hoc-AG "Zukunftswerte"
Die Ad-Hoc-Arbeitsgruppe "Zukunftswerte" wurde 2019 eingerichtet und widmet sich zentralen gesellschaftlichen Werten, die aktuell vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt sind, z.B. durch Digitalisierung und durch soziale Medien, durch Nationalismus und Populismus, durch Migration sowie durch die Infragestellung oder den Bedeutungsverlust wertstiftender Institutionen. Drei Paare von Werten stehen im Mittelpunkt und werden als Spannungsfelder analysiert: Freiheit und Sicherheit (Sprecherin: Prof. Dr. Nicole J. Saam), Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse (Sprecherin: Prof. Dr. Andrea Abele-Brehm) sowie Multikulturalität und Identität (Prof. Dr. Michael F. Zimmermann).
Die Ad Hoc-AG beschäftigt sich aus empirischer und normativer Perspektive u. a. mit folgenden Themen: Akzeptanz und Zurückweisung von Werten, Wertevermittlung und Zukunft der Wertevermittlung in gesellschaftlichen Institutionen; historische und kulturelle Verankerung von Werten und deren Transformationen; handlungsleitende und andere Funktionen von Werten. Die Arbeitsgruppe reflektiert und initiiert Forschung zu diesen Fragestellungen und möchte gleichzeitig die gesellschaftliche Debatte zu den o.g. Spannungsfeldern fördern.








