Navigation überspringen

Erinnerungskultur

  • Spotify
  • Apple
  • Deezer
  • Youtube

Geschichte - von bedeutenden Persönlichkeiten bis hin zu einschneidenden Ereignissen wie Schlachten oder Kriegen - geht häufig über Skulpturen, Monumente, Gedenktafeln und Straßennamen ins Stadtbild ein. Doch nicht immer zeugen diese Denkmäler von Heldentum. Wie geht man damit um, wenn Straßen und Skulpturen an Diktatoren, Kolonialherren oder Naziverbrecher erinnern? Und wie gedenkt man Personen, die einen Mehrwert für Wissenschaft und Gesellschaft gebracht haben, aber auch Schattenseiten in ihrer Biografie aufweisen? Wie funktioniert Erinnerungskultur heute und warum ist sie wichtig? Darum geht es in dieser Reihe.

ALLE FOLGEN

  • 31:06 Min.|Podcast

    Über deutsche Verwicklungen in den transatlantischen Sklavenhandel ist heute wenig bekannt. Auch im Wettstreit um den Erwerb von überseeischen Kolonialgebieten war das Deutsche Reich im europäischen Vergleich spät dran. Und doch gab es schon früh verschiedene am Sklavenhandel beteiligte Akteure, die auch die Geisteshaltung in der deutschen Heimat prägten und den Weg für den deutschen Kolonialismus ebneten. Ein Gastbeitrag der Amerikanistin Dr. Heike Raphael-Hernandez in unserer Reihe "Erinnerungskultur".

     

  • 1:33 Std.|Podcast

    Der Botaniker und Forschungsreisende Carl Friedrich Philipp Martius bereiste zwischen 1817 und 1820 gemeinsam mit dem Zoologen Johann Baptist Spix Brasilien. Über diese Reise und die gesammelten Berichte ist im November 2020 ein neues Buch von Markus Wesche erschienen. Ein Gespräch über Martius' Leistungen für die Wissenschaft bis heute, aber auch seine Haltung zum Kolonialismus und Sklavenhandel sowie seinen Rassismus - entlang des Martius-Denkmals im botanischen Garten München-Nymphenburg, in unserer Reihe "Erinnerungskultur".

  • 17:14 Min.|Podcast

    Spanien und Deutschland unterscheiden sich in ihrem Gedenken an vergangene Schrecken. Ein Gastbeitrag von dem Historiker Carlos Collado Seidel in unserer Reihe "Erinnerungskultur".

  • 55:24 Min.|Podcast

    Im Interview spricht die Historikerin Mirjam Zadoff u.a. darüber, wie Mechanismen der Ausgrenzung im Nationalsozialismus auch heute wieder verwendet werden und welche Relevanz die Erinnerungskultur für unsere heutigen Demokratien hat.