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Auf Postkarten, Postern oder in unserer Zeitschrift „Akademie Aktuell“ blickt derzeit eine Dame aufmerksam den Betrachter an und wirbt mit der Frage „Neugierig?“ für unsere Mediathek. Das ist Prinzessin Therese von Bayern, die nahe und in der Münchner Residenz aufwuchs, in der heute die Bayerische Akademie der Wissenschaften untergebracht ist. Therese musste ihren höfischen Verpflichtungen nachkommen, fand aber dennoch ihren eigenen Weg, der sie durch die ganze Welt führen sollte. Dr. Hadumod Bußmann ist es zu verdanken, dass man heute so viel über Thereses Leben weiß. In der Podcastfolge wird das Leben der Therese von Bayern diskutiert, ihre Reisen, wissenschaftliche Arbeit, familiäre Verbindungen sowie die politischen Entwicklungen ihrer Zeit.
Wegen ihrer wissenschaftlichen Leistungen wurde Therese 1892 zum Ehrenmitglied der Akademie ernannt. 1897 folgte die Münchner Universität mit der Ehrendoktorwürde nach, doch erst 1903 waren Frauen in Bayern offiziell zum Studium zugelassen. Damit war Bayern nach Baden das zweite Land, das Frauen den Zugang zum Studium gewährte, gefolgt von Württemberg, Sachsen, Thüringen, Hessen, Preußen und zuletzt Mecklenburg.
Die im Podcast erwähnte "Prinzessin Therese von Bayern-Stiftung" an der Ludwig-Maximilians-Universität München fördert Frauen in der Wissenschaft. Mehr dazu hier.
Wer spricht
Einführung und Interview: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW
Dr. Hadumod Bußmann ist Sprachwissenschaftlerin und Autorin
Bild: Vorlage: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, BU 119 Bü 1166.










