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Zahlen und Fakten

Die wichtigsten Informationen über die Bayerische Akademie der Wissenschaften erhalten Sie in kompakter Form in unserem Flyer (PDF). Die jahresaktuellen Statistiken können Sie auch im Überblick downloaden (PDF).

Cover des Jahrbuchs 2019
ePaper des Jahrbuchs 2019

Jahresbericht

Im Jahrbuch der Akademie berichten die Forschungsprojekte von ihren Arbeitsfortschritten und Erkenntnissen. Es informiert zudem umfassend über die Aktivitäten, Publikationen und Veranstaltungen der Akademie, der Gelehrtengemeinschaft und des Jungen Kollegs und versammelt alle wichtigen Statistiken aus dem Berichtsjahr. Aktueller Jahrgang zum Download (PDF), ältere Jahrgänge (Link).

Fakten der Vielfalt: Gelehrtengemeinschaft

In der Gelehrtengemeinschaft sind derzeit 13,7% der Mitglieder Frauen, in den Geisteswissenschaften sind sie mit 19,7% deutlich stärker vertreten als in den Natur- und Lebenswissenschaften (8,4%). Bei den außerordentlichen Mitgliedern (inklusive Jungem Kolleg) ist die Quote mit 50% ausgeglichen. Sieht man sich nur das Junge Kolleg an, so beträgt die Frauenquote dort 47%. Der Akademie ist Vielfalt sowohl bei den Beschäftigten als auch unter den Gelehrten ein großes Anliegen, dies zeigt sich u.a. bei den Zuwahlen neuer Mitglieder: 2018 waren 45% der neuen Mitglieder Professorinnen, 2020 war die Hälfte der zugewählten Gelehrten weiblich.
Der Vorstand der Akademie ist zu je 50% mit Männern und Frauen besetzt.

Mitgliederstatistik

Stand Dezember 2019

Ordentliche Mitglieder   Korrespondierende Mitglieder
Sektion I männlich 46   Sektion I männlich 33
  weiblich 6    weiblich 5
  gesamt 52    gesamt 38
Sektion II männlich 27  Sektion II männlich 8
  weiblich 12    weiblich 4
  gesamt 39    gesamt 12
Sektion III männlich 54   Sektion III männlich 38
  weiblich 3    weiblich 1
  gesamt 57    gesamt 39
Sektion IV männlich 43   Sektion IV männlich 22
  weiblich 6     weiblich 2
  gesamt 49     gesamt 24

Fakten der Vielfalt: Beschäftigte

Die Beschäftigten der Akademie stammen aus rund 30 Ländern weltweit. Mehr als ein Viertel des wissenschaftlichen Personals sind Frauen (26,3%), unter den Verwaltungsangestellten sind es etwas mehr als die Hälfte (50,9%).

[Stand aller Zahlen: 12/2019]

Personalstatistik

Stand Dezember 2019

wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
männlich weiblich männlich weiblich
221797982
gesamt300gesamt161

Finanzierung

Forschungsfinanzierung

Die Grundfinanzierung der Akademie trägt der Freistaat Bayern. Darüber hinaus stammt mehr als ein Drittel des jährlichen Akademiehaushaltes aus Drittmitteln, die die Akademie einwirbt, u. a. von der Europäischen Union, der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie verschiedenen Stiftungen.

Akademienprogramm

Der Großteil der Drittmittel stammt aus dem Akademienprogramm, das der Förderung langfristig angelegter Forschungsvorhaben mit einer Laufzeit von 12 bis maximal 25 Jahren dient. Das Programm wird seit 1979/80 von Bund und Ländern finanziert und ist mit derzeit über 68 Mio. Euro jährlich eines der bedeutendsten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik Deutschland. Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert und fördert Langzeitforschungen in der geisteswissenschaftlichen, aber auch in der sozialwissenschaftlichen Grundlagenforschung. Träger des Programms und zuständig für die Bearbeitung der Vorhaben sind die acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Akademien und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Innerhalb des Akademienprogramms bearbeiten ca. 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insgesamt 140 Projekte mit 196 Arbeitsstellen. Das Akademienprogramm umfasst ein Gesamtvolumen von 68,7 Millionen Euro (Stand: 2019). Die Bayerische Akademie der Wissenschaften ist mit 25 Projekten und insgesamt 25 Arbeitsstellen in Bayern, in drei weiteren Bundesländern und in der Schweiz an diesem Programm beteiligt. Sie erhielt 2015 9 Mio. Euro aus den Programmmitteln.

Akademiefonds

Der größte Teil des ehemals nicht unbeträchtlichen Akademievermögens, das aus Stiftungen und Legaten bestand, ging bei den Geldentwertungen im 20. Jahrhundert weitgehend verloren. Aus den Restbeständen wurden zwei Fonds gebildet, deren Erträge der Forschung dienen.

Haushalt (Stand Dezember 2019)

Staatszuschuss (Sach- und Personalmittel getrennt) Betrag

Akademieverwaltung und Junges Kolleg

1.128.734
Akademievorhaben 446.198
Kommission für bayerische Landesgeschichte 615.394
Walther Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung 1.284.321
Leibniz-Rechenzentrum (mit Höchstleistungsrechner) 20.915.377
Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation 773.227
Staatliches Personal 18.674.100
Landesmittel gesamt 43.837.351
         
Drittmittel Betrag
Akademienprogramm 8.540.096
Akademievorhaben 555.132 ­
Kommission für bayerische Landesgeschichte 46.237
Walther-Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung 1.765.929
Leibniz-Rechenzentrum 3.931.687
Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation 0

 

Drittmittel gesamt:              

 

17.095.998 

Drittmittelquote in % 29,12    

Standorte

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften hat ihren Hauptsitz im Nordostflügel der Münchner Residenz und Arbeitsstellen an den bayerischen Universitäten, u.a. an der LMU und der Uni Würzburg.

Das Leibniz-Rechenzentrum und das Walther-Meißner-Institut haben ihren Sitz auf dem Forschungscampus in Garching. Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) hat seine Räume in der Gabelsbergerstraße 4, in fußläufiger Nähe zum BAdW-Hauptgebäude.

Siehe die Lagepläne im Kontaktformular.