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Open Access als neuer Weg des wissenschaftlichen Publizierens

Die Digitalisierung ermöglicht neue Wege, wissenschaftliche Daten und Information zu kommunizieren. Open Access wurde in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren zu einem viel diskutierten Thema. Unter Open Access versteht man im Allgemeinen die Strategie, wissenschaftliche Publikationen und Daten öffentlich und entgeltfrei bereitzustellen. Dies eröffnet eine Alternative zu herkömmlichen wissenschaftlichen, zumeist kostenpflichtigen Kommunikationsmedien, wie sie in Form von Journalen oder Büchern von Verlagen angeboten werden. Unsere Arbeitsgruppe des Jungen Kollegs der BAdW untersucht das Pro und Kontra verschiedener Open Access Modelle gegenüber den herkömmlichen Publikationsmedien, von offen zugänglichen Repositories über Open Access Journale bis hin zu Open Access einzelner Artikel. Folgende Fragen bilden hierbei den Schwerpunkt unserer Arbeit, um zu beurteilen, welche Rolle dem Format Open Access als neuem Weg des wissenschaftlichen Publizierens in Zukunft zukommt:

  • Welche Folgen hat der freie Zugang zu Fachartikeln?
  • Gibt es Unterschiede bei der Umsetzung von Open Access in den Fachdisziplinen?
  • Wer soll für die Bereitstellung von Publikationen bezahlen?
  • Welche wirtschaftlichen Aspekte spielen bei Open Access eine Rolle?
  • Gibt es einen Qualitätsunterschied zwischen Open Access und klassischer Publikation?
  • Welchen Einfluss haben die steigenden Kosten für Publikationen für Nachwuchswissenschaftler, finanziell schwächere Fachrichtungen und weniger entwickelte Länder?
  • Welche Auswirkungen ergeben sich, wenn Drittmittelförderung zwangsläufig an Open Access Publikationen gebunden ist?
  • Verschaffen regionale politische Maßnahmen zur Förderung von Open Access Forschern international einen Nachteil?
  • Schränken politische Maßnahmen zu verpflichtenden Open Access Publikationen die Forschungsfreiheit ein?