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SUMMARY:Tierwelt im Wandel: Wanderung, Zuwanderung, Rückgang
DESCRIPTION:Seit einigen Jahren ziehen tausende Kraniche auf neuer Route da
 s nördliche Alpenvorland entlang und über das Oberrheintal nach Süden. Zune
 hmend überwintern Weißstörche im Brutgebiet, auch in Bayern. Neue Insektena
 rten wie die Sanddornfruchtfliege, die nur mit Hilfe von DNA-Sequenzen rasc
 h und sicher identifiziert werden kann, wandern in Deutschland ein. Bestand
 sabnahmen gab es dagegen z. B. bei Feldsperling und Rebhuhn, in Deutschland
  von 1980 bis 2010 um 23 bzw. 94 Prozent. Derart schnelle Areal- und Verhal
 tensveränderungen können mit Hilfe mikro-elektronischer Sensoren, aber auch
  genetischer Methoden erforscht und z.T. direkt verfolgt werden. Gleichzeit
 ig sind aber unsere Kenntnisse über die Areale und Populationsdichten klein
 er Tiere, insbesondere von Insekten, sehr gering, obwohl diese direkt oder 
 indirekt am Anfang der Nahrungskette vieler unserer Vögel und anderer Wirbe
 ltiere stehen. Hier fehlen regelmäßiges standardisiertes Sammeln, Monitorin
 g und genetisches Barcoding. Im Rundgespräch werden anhand repräsentativer 
 Vogel-, Säugetier- und Insektengruppen Areal- und Abundanz-Änderungen währe
 nd der letzten 60 Jahre dargestellt. Die daraus resultierenden Verschiebung
 en in unserer Fauna werden auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel diskuti
 ert, wobei unser Fokus auf Mitteleuropa liegt.
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