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SUMMARY:Der Umgang mit Landsynagogen in Franken nach 1945: Zur Entwicklung 
 von Nutzungs- und Restaurierungskonzepten
DESCRIPTION:Ehemalige Synagogen, entlegene Friedhöfe, Mikwen oder versteckt
 e Schriftsammlungen auf Dachböden – Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern si
 nd sehr vielfältig und bisher wenig erschlossen. Gerade im ländlichen Raum,
  wo ab dem 16. Jahrhundert vermehrt jüdische Gemeinden entstanden und sich 
 das sogenannte Landjudentum entwickelte, gibt es bis heute viel zu entdecke
 n. Auf diese faszinierende Spurensuche begibt sich die vierteilige öffentli
 che Vortragsreihe der Ad hoc-AG „Judentum in Bayern in Geschichte und Gegen
 wart“. Der dritte Vortrag der Reihe widmet sich dem Umgang mit Landsynagoge
 n nach 1945. Um 1930 existierten in Bayern etwa 220 jüdische Gemeinden mit 
 ihren Synagogen. Viele wurden im November 1938 zerstört. Während des Zweite
 n Weltkriegs und nach 1945 kam es immer wieder zu Zweckentfremdungen, Umfor
 mungen und sogar Abrissen von Synagogen. Erst mit dem Inkrafttreten des Bay
 erischen Denkmalschutzgesetzes 1973 und der in den 1980er Jahren publiziert
 en Bayerischen Denkmalliste wurden jüdische Kulturdenkmäler unter Schutz ge
 stellt. Der Vortrag zeigt an mehreren Beispielen auf, wie sich seit den 198
 0er Jahren der Umgang mit dem jüdischen Erbe allmählich wandelte: Während d
 ie Sanierungsvorhaben anfangs noch die gebotene Sensibilität vermissen ließ
 en, entwickelten Eigentümer in Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden mit d
 er Zeit Konzepte, die der Verantwortung gegenüber den steinernen Zeugnissen
  der jüdischen Geschichte gerecht werden sollten.
LOCATION:Bayerische Akademie der Wissenschaften
DTSTAMP:20251111T140042Z
DTSTART:20230110T180000Z
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